Frühere Projekte
Bürgerjury und Anwohnerbeiräte – Die Demokratie GmbH: Rund um den Falkplatz richtete der Berliner Senat von 1999 bis 2005 ein Quartiersmanagement-Gebiet ein. Damit ging eine Vielzahl verschiedener Verfahren zur Beteiligung der Bürger einher. Besonders herauszuheben ist die Arbeit der insgesamt drei Gremien von Anwohnern, die über die Vergabe von Fördermitteln zu befinden hatten. Der Bürgerverein Gleimviertel war aktiv dabei und unterstützte zudem schon im Vorfeld viele Projektideen. In der Verantwortung für das Quartiersmanagement stand eine GmbH für Stadtplanung, die auch im Gleimviertel als Bauträger in Erscheinung trat. Kein Wunder also, dass es viele Diskussionen um die Schwerpunkte der Investitionen gab. Die Auslaufphase im Jahr 2006 erwies sich als schwierig, da es eine solche bis dahin so nicht gegeben hatte. |
Keine Aldi-Straße – Die Schwedter ist unsere:Vor vollendete Tatsachen sahen sich im Herbst 2002 die Anwohner der Schwedter Straße gestellt. Ein Discount-Supermarkt sollte errichtet werden und hatte vom Bezirksamt Pankow bereits Baurecht erhalten. Das Amt feierte den “Ausbau” der Schwedter Straße Nord, weil der Marktbetreiber die Kosten trüge. Dieser achtete ebendarauf und plante ein einfaches Asphaltband gerade durch bis zur Gleimstraße. Der Bürgerverein Gleimviertel hatte das Vorhaben öffentlich gemacht und unterstützte die Bürgerinitiative “Keine Aldi-Straße”, deren Proteste und anschließende Einbeziehung in die Planung sehr erfolgreich waren. Der Ausbau der Straße bezog im Ergebnis die Fußgängerbereiche mit ein, bewirkte eine kinderfreundliche Gestaltung und verhinderte den drohenden Durchgangsverkehr in den angrenzenden Wohnvierteln. |
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Cantianstadion – “Freie Bahn für Freizeitläufer”:Immer in Bewegung bleiben, das wollen viele Nachbarn des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks, und drehen selbst bei Minusgraden im dortigen Cantianstadion ihre Runden. Plötzlich, im Februar 2003, standen sie vor verschlossenen Türen. Viele gelangten trotzdem auf die Tartanbahn. Und es gründete sich eine Initiative. Der Bürgerverein Gleimviertel engagierte sich an deren Seite, half bei allen Aktivitäten und informierte ständig die Öffentlichkeit. Erster Erfolg war die Rückendeckung durch das Pankower Bezirksparlament im September 2003. Der zuständige Sportsenator sprach derweil weiter von Hausfriedensbruch. Im Winter darauf erreichten die Absperrzäune gefährliche Höhen. Am 21. März 2004 antworteten hunderte Anwohner mit einem „demonstrativen Frühjahrslauf“. Endlich setzten sich nun Bürger, Senat, Bezirk und Stadionleitung an einen Tisch. Geschadet hat das weder dem Vereinssport noch der Sportanlage. |
Walpurgisfeierim Mauerpark – Schönes Fest im kleinen Park: Feiern mit Feuern hieß es seit den 90er Jahren am Falkplatz und im Mauerpark während der Walpurgisnächte vom 30. April zum 1. Mai. Für Spaß sorgten anfangs „Hexenfeuer-Brigaden“. Als allseitiges Nachbarschaftsfest in eigener Organisation verstand der Bürgerverein Gleimviertel das Ereignis und organisierte mehrfach die Frühjahrs-Feuer. Nicht zuletzt auch deshalb, damit nicht wilden Feuerstellen alles gerade verfügbare Brennmaterial übergeben werde. Der Anklang war groß. Zu groß. Denn der folgende Tag konnte auf Dauer nicht ohne Auswirkung auf diese Nacht bleiben. Und wichtiger noch: Der Mauerpark erwies sich als viel zu klein für derartige Massenparties. Dessen nachhaltige Entwicklung war und ist aber ebenfalls ein Anliegen des Bürgervereins. Deshalb fiel nach dem Fest 2003 die Entscheidung gegen die „Veranstaltung“ weiterer Walpurgisfeuer. |

Bürgerjury und Anwohnerbeiräte – Die Demokratie GmbH: Rund um den Falkplatz richtete der Berliner Senat von 1999 bis 2005 ein Quartiersmanagement-Gebiet ein. Damit ging eine Vielzahl verschiedener Verfahren zur Beteiligung der Bürger einher. Besonders herauszuheben ist die Arbeit der insgesamt drei Gremien von Anwohnern, die über die Vergabe von Fördermitteln zu befinden hatten. Der Bürgerverein Gleimviertel war aktiv dabei und unterstützte zudem schon im Vorfeld viele Projektideen. In der Verantwortung für das Quartiersmanagement stand eine GmbH für Stadtplanung, die auch im Gleimviertel als Bauträger in Erscheinung trat. Kein Wunder also, dass es viele Diskussionen um die Schwerpunkte der Investitionen gab. Die Auslaufphase im Jahr 2006 erwies sich als schwierig, da es eine solche bis dahin so nicht gegeben hatte.
Keine Aldi-Straße – Die Schwedter ist unsere:
Cantianstadion – “Freie Bahn für Freizeitläufer”:
Walpurgisfeier


