breiter Protest gegen Schließung und geplante Umnutzung des Colosseums

Die Teilnehmerzahlen schwanken von 60 (Tagesspiegel), 450 (Prenzelberger Stimme) bis zu 1000 (Twitter-User). Egal, es kamen viele und es war eine ermutigende Demonstration von Mitarbeitern, Kiez und Prenzlauer Berg für den Erahlt des Colosseum als Kultur- und Kinostandort.  Auf der Kundegbung sagt der Bezirksbürgermeister Sören Benn: „Das Colosseum gehört zum Prenzlauer Berg, wie Gethsemane & Magistratsschirm, wie die Nase im Gesicht. Das muss jeder wissen, der hier was machen will. Macht es mit uns gemeinsam.Macht Kino & Kultur. Dann seid ihr willkommen im Kiez.“

Sven Fischer aus der Kopenhagener versichert der Belegnschaft namens des Gleimviertels die Solidarität der Anwohner beim Kampf den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Er betonte zugleich, dass es auch unser Kino ist. Mit ihm verbiunden die Anwohner vielfältige persönliche Geschichten. Wir lassen uns das Kino nicht einfach nehmen. Wenn wir zusammenstehen und zusammen mutig für den Erhalt des Colosseum streiten, kann man  viel erreichen. Vielmehr als manch einer heute glaube. Es sei auch gut, dass soviele Politiker, die Sache unterstützten, aber letztlich käme es auf uns, auf die Ausdauer und Hartnäckigkdeit der Bürger an.

 

Die der Anzahl der Politiker, die vor Ort ihre Unterstützung im Ringen für den Erhalt des Colosseum bekundeten war tatsächlich beachtlich: Neben dem Bürgermeister von Pankow Sören Benn (Linke), waren auch die Mitglieder des Bundestages Klaus Mindrup und Stefan Liebich vor Ort, die Mitglieder des Abgeordnetenhauses Michail Nelken und Andreas Otto, sowie Bezirksverordnete der SPD und der Linken. Vermutlich waren es noch mehr, aber da so viele Menschen gekommen waren, konnte man die Versammlung nicht überblicken. Und das war gut so.

Der Weg bis zum erfolg ist noch lang. Wir bleiben dran.

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Colosseum – Ecke Schönhauser Demo
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