Abriss des Jahnstadions – Schutt und Schadtstoffe in Mengen

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen schätzt, dass beim Abriss des Jahnstadions riesige Mengen von Kriegstrümmer- und Bauschutt anfallen werden. Allein beim Abtragen der Stadionwälle rechnet man mit 60.000 Kubikmeter. Die Stadionwälle wie weitere Teile des Geländes zwischen dem Stadion und dem „Steinhaus“, die in der Kalkulation noch gar nicht enthalten sind, wurden aus Trümmerschutt des 2. Weltkrieges moduliert. Der Senat hat den Trümmerschutt noch nicht auf Schadstoffe untersuchen lassen und kann deshalb nicht ausschließen, dass dieser schadstoffbelastet ist.

Für den Abriss des Tribünengebäudes, des Stadiondaches und der Betontreppen rechnet man insgesamt mit weiteren 31.900 Kubikmetern Bauschutt. Hinzukommt der Bauschutt von geplanten Abriss weiterer Funktionsgebäude. Im Tribünengebäude hat man verschiedene Schadstoffe im Dämm und Isoliermaterial festgestellt u.a. Asbest.

Die Abrisskosten sind mit 14. Mio. Euro veranschlagt.
Der Abriss soll anfang 2021 beginnen und 1 Jahr dauern.

 

Antwort der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung und Wohnen auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Michail Nelken

Antwort der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung und Wohnen auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Andreas Otto.

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Über 100.000 Kubikmeter Schutt
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