| 4. September 2010 | ||
| 20:00 | bis | 21:30 |
Alien
Die Wiedervereinigung
(Mareike Mikat & Das Helmi)
Sa/So 04./05. und
Do – So 23. – 26. September 2010,
20 Uhr, Ballhaus Ost,
Pappelallee 15
Die Welt auf Fury 161 ist in Ordnung, soweit man Fury 161 eine Welt nennen kann. Wir, die letzten übrig gebliebenen Häftlinge des ehemaligen Gefängnisplaneten, haben hier zum Glauben an die Zukunft zurückgefunden. Es ist das radikale Experiment einer Männergemeinschaft, eine finale Überprüfung unserer Fähigkeit zu solidarischem Handeln. “Vielleicht sollten wir das Projekt ’Durchbruch!’ nennen?”
Die Eitelkeit ist das erste, was man auf Fury 161 verliert. Später lernt man die Dunkelheit, die Einsamkeit und die Abgeschiedenheit zu schätzen. Immer wieder haben wir uns hier die Geschichte unseres Weltraumhelden Leutnant Ripley erzählt und seine Abwehrkämpfe gegen die Angriffe feindlicher Aliens zelebriert. Eines Tages stürzt in unser isoliertes Dasein eine Rettungskapsel, der ein weiblicher Ripley entsteigt. Und sie hat ein Alien mitgebracht: die gefürchtete Konfrontation mit den Versuchungen wahrer Emotion! Wie wird man ein Actionheld, wenn man nur Buttermesser zur Verfügung hat?
In ihrer ersten Zusammenarbeit nehmen die Regisseurin Mareike Mikat und der Puppen-Männerbund “Das Helmi” Kurs auf eine Bestandsaufnahme und eine Fortschreibung des modernen Mythos Alien.
Das Grauen ist unermesslich und im Kosmos, und niemand hört Dein Schreien.
Mit: Emir Tebatebai, Florian Loycke, Brian Morrow und Abak Safaei Rad. (Helmi)
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Das Helmi
Puppentheater für Erwachsene und Kinder
Die Berliner Gruppe “Das Helmi” macht sich mit unkonventionellen Klassiker- und Filmadaptionen einen Namen, bei denen sie Kunst und Trash, Popmusik und Puppenspiel aufeinanderprallen lässt.
Die Truppe hinter den Puppen ist international: Florian und Felix Loycke, Emir Tebatebai, Deutscher mit „Migrationshintergrund“, Brian Morrow aus England.
Alle Helmis sind gleichzeitig Regisseur, Schauspieler, Musiker und Texter. Die Puppen werden meist von Florian und Felix Loycke gebaut. Die Brüder hauchen Resten und Fetzen ungeahntes Leben ein, lassen aus ihnen Wesen auferstehen, deren grotesk verzerrte Gesichtszüge eine seltene Zartheit, ein Staunen vor der Welt offenbaren. Scheinbar plump taumeln sie über die Bühne, absurd hässlich und doch voller Anmut.
Die Helmis verstecken sich nicht hinter ihren Puppen und vor dem Publikum, sondern betreten offen die Bühne. Puppe und Spieler sind wie zwei Teile eines Ganzen, die zu Beginn einer jeden Szene miteinander verschmelzen und sich gegenseitig in ihrem Ausdruck verstärken. Nichts ist einfach, alles ist doppelt und fast immer ironisch. Hinter der Ironie wagt sich “Das Helmi” an die ganz großen, heißen Themen heran. (Helmi)
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Grundschulkinder mit und ohne Migrationshintergrund aus zwei benachbarten, aber sehr unterschiedlichen Bezirken Berlins, die durch den Gleimtunnel eher getrennt als verbunden sind, drehen gemeinsam acht dokumentarische Porträts aus ihrem jeweiligen direkten Umfeld. Sie lernen in dieser Zusammenarbeit das “Drüben” kennen und auch die Kinder von dort, die Unterschiede, aber vor allem die Gemeinsamkeiten. In Interviews sprechen sie freimütig über ihre Vorurteile, Einschätzungen und Utopien. In der Beobachtung des Miteinanders macht der Film deutlich, ohne mutlos zu sein, wo Integration in Deutschland steht: An ihrem Beginn. (Belle Journée Prod.)
Haus
Die Weihnachtsgeschichte:
Jahresendkonzert



sind Bas2, Base23, BCHS, Derko, Drik, Hocus, Interbrigadas, Milk, Prins, Wesp und andere.
Ganz besonders freuen wir uns, dass zwei Tänze unter der Leitung von Inhalambi Vilela (Mozambik) aus dem Batucada-Tanzkurs vorgeführt werden, die der Percussionist Gordon Odametey (Ghana) live begleiten wird. Danach kann auch gerne mitgetanzt werden.




