Gemeinsame Erklärung vom 18.06.2010

Mehr Geld für Baumpflanzungen

Besetzung des Beteiligungsbeauftragten unklar

Wenn etwas nicht geht, dann oft wegen des Geldes. Nicht so beim „Beteiligungsbeauftragten zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements für Grünflächen und Straßenbäume“ in Pankow. Zwar sieht der Bezirkshaushalt 2010/2011 eine volle Stelle dafür vor, doch scheiterten die Bemühungen des Bezirksamts, sie zu besetzen, am Verfahren: Im internen Stellenpool, dem sogenannten Zentralen Personalüberhangmanagement, fand sich keine Frau und kein Mann für die Ausfüllung dieser neuartigen Aufgabe. Bürgerinitiativen und die bündnisgrüne Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow fordern nun in der nachstehenden gemeinsamen Erklärung, die Besetzung spätestens im nächsten Jahr sowie gegebenenfalls in einem offeneren Verfahren zu verwirklichen. Darüber hinaus wollen sie im Fall der Nichtbestellung des Beauftragten den hierfür in diesem Jahr vorgesehenen Betrag zusätzlichen Pflanzungen von Straßenbäumen zugute kommen lassen. Derweil prüft das Bezirksamt, „ob und wie“ die Mittel „im Sinne des Haushaltsbeschlusses eingesetzt werden können.“ (mr)

 

Gemeinsame Erklärung:

Vorhandene Spielräume nutzen, Möglichkeiten schaffen.

An den
Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Umwelt und Natur Pankow,
Matthias Köhne

Als Reaktion auf die Fällproteste 2007/2008 wegen der geplanten massenhaften Fällungen von Traubenkirschen in Pankow hat die Bezirksverordnetenversammlung Pankow auf Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen für 2010 und 2011 je 25 000 Euro zur Schaffung der Stelle eines/einer Beteiligungsbeauftragten im Amt für Umwelt und Natur in den Doppelhaushalt 2010/2011 eingestellt. Wie Sie in Ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage 0590/VI schreiben, konnte diese Stelle, die der Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements für Grünflächen und Straßenbäume dienen sollte, bisher nicht besetzt werden.

Wir bedauern es außerordentlich, dass sich in Berlin und insbesondere im Stellenpool kein/e Beamte/r finden ließ, der/die diese Position ausfüllen möchte. Wir sehen aber weiterhin und in erster Linie das Bezirksamt Pankow in der Pflicht, diese Stelle zu besetzen. Sofern es in diesem Jahr tatsächlich nicht mehr möglich sein sollte, die Stelle zu besetzen, gehen wir davon aus, dass die frei bleibenden Mittel für Baumpflanzungen verwendet werden. Dieser Verwendung stimmen wir für 2010 zu, fordern jedoch eine enge Zusammenarbeit mit den Bürger/innen, Umweltschutzverbänden und der Verwaltung, insbesondere im Hinblick auf die Auswahl der Bäume und Pflanzstandorte.

Wir fordern das Bezirksamt überdies auf, jetzt dafür zu sorgen, dass die Stelle wenigstens von 2011 an regulär mit einer geeigneten Person besetzt wird. Wir sprechen uns in diesem Zusammenhang dafür aus, dass der Kreis der Personen, die sich bewerben können, geöffnet wird. Das bedeutet auch und vor allem, dass vorhandene Spielräume genutzt und Möglichkeiten geschaffen werden; z.B. kann die Stelle mittels Honorarvertrag besoldet und/oder eine Ausnahmegenehmigung für eine befristete Einstellung beantragt werden, um Bewerber/innen von außerhalb des öffentlichen Dienstes und des Stellenpools den Zugang zu ermöglichen.

18.06.2010

Grüne Liga Berlin, Karen Thormeyer
BUND Berlin, Andreas Jarfe
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Pankow, Stefanie Remlinger
BIRDS – BI Rettet die Straßenbäume, Wolf Sasse
Bügerverein Gleimviertel, Heiner Funken, Tel: 0176 / 48 25 84 25

Abbildungen: Mario Rieger

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Einladung: Baumscheiben begrünen am 04.07.09

Liebe Freunde und Anwohner,

wir laden Euch alle herzlich ein zu unserer Aktion:

Baumscheiben pflegen und begrünen

am Sa, den 4. Juli 2009, ab 10 Uhr,

Treffpunkt:
Kieztreff Gleimviertel, Kopenhagener Straße 50

Baumscheibenbeet 2008In den beiden vergangenen Jahren haben wir gemeinsam Bäume gepflanzt, die nun wachsen und gedeihen. Damit das auch so bleibt, wollen wir uns jetzt um die Pflege der zugehörigen Baumscheiben kümmern. Und das ist natürlich eine gute Gelegenheit, sie auch zu begrünen und zu verschönern.

Erde und Pflanzensamen sind frisch bei uns eingetroffen. Außerdem haben wir nagelneue Gartengeräte, darunter Spaten, Schippen und Harken speziell für Kinder, so dass die Kleinen ebenfalls fleißig mittun können.

Das Amt für Umwelt und Natur Pankow wird einen Abfallcontainer bereitstellen.

Logo Bürgerverein GleimviertelWir freuen uns auf einen schönen und lockeren Tag im Freien und darauf, Euch wieder oder neu dabei zu haben.

Bürgerverein Gleimviertel

Sie finden den Kieztreff Gleimviertel im Gebäude der Schule am Falkplatz.

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3. und 4. Pankower Baumaktionstag

Doppelaktionstag im Helmholtzkiez

26.04.09 in der Hiddenseer Str.Baumpflanzung am 25. und 26. April 2009

15 frisch gepflanzte Bäume nahe des Helmholtzplatzes sind das Ergebnis der Pankower Baumaktionstage Nummer 3 und 4. Bei schönstem Frühsommerwetter pflanzten Bürger aus dem Prenzlauer Berg am 25. und 26. April 2009 eine Erle, eine Linde und fünf Gleditsien in der Lychener sowie acht Hainbuchen in der Hiddenseer Straße. Besonders erfreulich: Ein Baumstandplatz in der Hiddenseer Straße ist im Rahmen der Aktion neu hinzugekommen.

„Friedlich und vergnügt den öffentlichen Raum begrünen“ lautete das Motto der vom Bürgerverein Gleimviertel organisierten Doppelpflanzung. Mit dabei waren die Bürgerinitiative „Rettet die Straßenbäume“ B.I.R.D.S von der „Bremer Höhe“, die Grüne Liga Berlin, der Bund für Umwelt und Naturschutz 25.04.09 in der Lychener Str.BUND Berlin und die Bürgerstiftung Prenzlauer Berg i.G.

Wir streben gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen zur Wiederbegrünung unserer Kieze den Dreiklang von Bürger, Verwaltung und Politik an. Die Grundidee des Pankower Wegs lautet: “Bürger zahlen, pflanzen und pflegen ihre Bäume selber.” Das heißt nicht, dass wir die Verwaltung und Politik aus ihrer Verantwortung entlassen, sondern, dass wir sie mit Ideen, Tatkraft und grundsätzlicher Neugier unterstützen und mit unserem bürgerschaftlichen Engagement zusätzliche Bäume pflanzen.

Bürgerverein Gleimviertel, 30.04.09

 

Fotos: Mario Rieger
Foto oben: Hiddenseer Straße, 26.04.2009
Foto unten: Lychener Straße, 25.04.2009

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Baumgremium Pankow am 18.02.2009

Ende des Orakelns

Gesamtgutachten zu den Traubenkirschen im Baumgremium Pankow vorgestellt

Einmal mehr hat sich gezeigt: Der Einsatz der Pankower Bürgerinitiativen für die Traubenkirschen ist ein Erfolg. Denn nicht weniger als 60% des Bestands konnte vor der sofortigen Fällung bewahrt werden.

Das ist das Ergebnis des Gesamtgutachtens zu den Traubenkirschen, dass den Bürgervertretern auf der Sitzung des Pankower Baumgremiums am 28. Februar 2009 vorgestellt wurde. Die Sachverständigen Roland Dengler und Frank RinnFällung 06.11.07, Abtransport haben insgesamt 982 Traubenkirschen untersucht. Die ersten 161 Bestandsexemplare waren im April 2008 aufgrund des öffentlichen Widerstands gegen die seinerzeit geplanten Serienfällungen Gegenstand eines ersten, gemeinsamen Gutachtens, für die Begutachtung der anderen hatte das Amt für Umwelt und Natur (AUN) Pankow Dengler allein beauftragt. Letztlich wurden zwar 301 Traubenkirschen als akute Gefahrenbäume eingestuft und gefällt. Jedoch erwiesen sich 544 Kirschbäume als nicht oder nur gering beeinträchtigt. Weitere 137 Bäume konnten nach einer Kronenbeschneidung fürs erste stehen bleiben.

Neue Zweifel an Gutachten

Die Zeit des Orakelns über den wahren Zustand der Fällkandidaten ist also vorbei. Allerdings: Es gibt auch neue Fragen. So stellte sich heraus, dass 13% der nach 1991 gepflanzten Traubenkirschen ebenfalls Gefahrenpotenzial entwickelten, darunter sogar solche mit dem Pflanzjahr 2003. Dadurch wird ein Kernelement der Ursachenanalyse für das Standversagen dieser Baumart aus dem ersten Gutachten erheblich relativiert. Dort ist festgehalten, dass Fehler bei Aufzucht, Bereitstellung und Anpflanzung zu DDR-Zeiten die Grundlagen für die späteren Wurzelschädigungen gelegt hätten.

Eines scheint immerhin klar zu sein: Besonders wohl fühlen sich die Traubenkirschen in der Stadt nicht. Sie bleiben weiter unter besonderer Beobachtung.

Pflanzung 11.10.08. GruppeSchwerpunkt der Arbeit im Pankower Baumgremium sind die Traubenkirschen nicht mehr. Vielmehr geht es darum, wie die Baumverluste trotz unzureichender Finanzmittel wieder auszugleichen wären. Das AUN hat im vergangenen Jahr in Prenzlauer Berg insgesamt nur 77 Bäume pflanzen können und für 32 weitere entsprechende Aufträge vergeben. Um diese Anzahl überhaupt zu erreichen, musste, ergänzend zum Etatansatz, Geld für die Sanierungsgebiete mobilisiert werden. Gleiches soll im laufenden Jahr geschehen. Verbindliche Zusagen gibt es indes nicht. Wenn alles klappt, dann kann das AUN in 2009 nach vorläufiger Schätzung 126 Bäume pflanzen.

Umweltamt verspricht Zusammenarbeit

Das Umweltamt versichert, künftig bei den Pflanzungen auf Initiative der Bürger kooperieren zu wollen. Den Kauf der Bäume möchte es selbst durchführen und finanzieren, die Anwohner würden dann pflanzen. Erstes Vorhaben ist eine Frühjahrspflanzung am 25. und 26. April 2009 in der Lychener und Hiddenseer Straße. Für die Herbstpflanzungen ist ein Betrag von 5000 € vorgesehen.

Das Projekt könnte gelingen, denn das einstmals als “Arbeitskreis Traubenkirsche” gegründete Baumgremium Pankow hat sich seit einiger Zeit durchaus bewährt. So haben Umweltamt und Bürgerinitiativen gemeinsam überlegt, wo neue Pflanzungen besonders dringend sind. Die Umsetzung der daraus resultierenden Planungen hat inzwischen begonnen. Selbstverständlich sollte es nun werden, Bürgern, wenn sie eigenes Geld, Engagement und Know-How fürs Stadtgrün einzusetzen bereit sind, bei diesen Gelegenheiten in der Regel freie Hand zu lassen.

Mario Rieger, 05.04.2009

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Baumaktionsbilanz 2008

Weniger Fällungen – Mehr Pflanzungen

Zwischenbilanz auf dem „Pankower Weg”

Der Start ins Jahr 2009 ist für uns Anlass, “Bilanz” zu ziehen, um zu schauen, ob sich das Bürgerengagement gelohnt hat.
Ganz am Anfang – im Herbst 2007 – sah es so aus, dass sofort 87 Traubenkirschen gefällt werden sollten. In den weiteren Jahren sollte der gesamte Bestand an Traubenkirschen im Prenzlauer Berg (1200 Bäume!) gefällt werden. Ersatzpflanzungen waren nicht vorgesehen.
Und was ist jetzt nach mehr als einem Jahr Protest, Verhandlung und tätiger Pflanzung das Ergebnis?

Insgesamt sind nach unserer eigenen Zählung bisher 46 Traubenkirschen im Gleimviertel gefällt worden.

Das Umweltamt hat in folgenden StraßenBaumaktionstag 08, Ystader Str. neue Bäume gepflanzt:
 - Sonnenburger Straße: 10 Bäume
 - Korsörer Straße: 8 Bäume
 - Milastraße: 7 Bäume

Anwohner haben in diesen Straßen neue Bäume gepflanzt:
 - Kopenhagener Straße: 10 Bäume
 - Ystader Straße: 12 Bäume
 - Straße am Falkplatz: 1 Baum

Wir haben erreicht,
dass viel weniger Bäume gefällt wurden, als vom Amt zunächst vorgesehen.

Wir haben erreicht,
dass amtliche Ersatzpflanzungen stattfanden, die nicht eingeplant gewesen waren.

Wir haben erreicht,
dass das Umweltamt in einen Dialog mit uns Bürgern getreten ist.

Wir haben erreicht,
dass sich verschiedene Bürgerinitiativen untereinander austauschen und zusammenarbeiten.

Und vor allem:
Wir haben selbst für neue Bäume gesorgt!
Wir Anwohner haben umfangreich Bäume gespendet und gepflanzt. Für diese Bäume haben wir Patenschaften übernommen, in deren Rahmen die weitere Pflege fürs Erste gesichert ist.
Diesen “Pankower Weg” möchten, werden und müssen wir weiter gehen. Denn wir haben bewiesen, dass wir ihn gehen können.

Jacqueline Röber, Bürgerverein Gleimviertel, 13.01.2009

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Baumpaten zur Vermählung

Ein Hochzeitsbaum für das Gleimviertel

Hochzeitsbaum Falkplatz  22.11.08

Zur Heirat pflanze man einen Baum, so die Tradition. Manche Gemeinden haben ganze Wäldchen davon. Soweit ist es im Gleimviertel noch nicht, doch ein erster Hochzeitsbaum steht nun seit dem 22. November 2008 in der Straße am Falkplatz. Heiner Funken vom Bürgerverein Gleimviertel (im Bild auf der Leiter) organisierte die Pflanzung. Um das Wohlergehen ihres gespendeten Spitzahorns wird sich das Brautpaar (im Bild re unten) auch in der Zukunft kümmern. Eine Form der Baumspende, die Schule machen sollte. (mr, 27.11.08)

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Baum-Pflanzaktion am 11.10.2008

Erstellung einer Pflanzgrube

Elf Bäume für die Ystader

2. Pankower Baumaktionstag am 11. Oktober 2008

Im Mittelpunkt des diesjährigen Baumaktionstags stand die Ystader Straße. Und das Internet. Denn neben der Pflanzung von elf Straßenbäumen gehörte die Vorstellung einer interaktiven Baumkarte zum Programm.

Spenden von Bürgern haben es möglich gemacht, die Bäume zu beschaffen. Die Bürger waren es nun auch, die Apfeldorn, Spitzahorn, Weißdorn und Winterlinde in den Boden brachten. Daran anschließend werden sie sich um deren Gedeihen kümmern. Ein Ansatz, der inzwischen berlinweit als „Pankower Weg“ bekannt ist. Dahinter stehen mit Rat und Tat die Initiative B.I.R.D.S. aus der Genossenschaft “Bremer Höhe“, die Grüne Liga Berlin, der Bürgerverein Gleimviertel sowie der B.U.N.D. Berlin. Besonders engagierte Unterstützung kommt zudem von den Pankower Bündnisgrünen.

SägearbeitenMit angepackt am 11.10. haben übrigens die Pankower Stadträte Jens Holger Kirchner (Bündnis90 / Die Grünen) und Michail Nelken (Die Linke), Burkhard Kleinert (Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Pankow; Die Linke) sowie ebenfalls vom Bündnis90 Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus, Stefan Gelbhaar, Berliner Landesvorsitzender und Bundesvorstand Malte Spitz.

Interaktive Baumkarte

Die Pflanzung wurde ergänzt durch die Errichtung einer um einen der Bäume herum konstruierten Bank. Interessierte und Beteiligte lernten an diesem Tag nicht nur etwas über das Pflanzen, sondern auch über die Pflege von Straßenbäumen. Gerade zu Beginn, wenn die Kronen noch nicht voll ausgebildet sind, brauchen die Setzlinge viel Zuwendung, damit sie gesund und kräftig heranwachsen können.Vorstellung der Baumaktionskarte

Zweiter Höhepunkt des Aktionstags war die Vorstellung einer “Aktionskarte Stadtgrün Pankow”. Auf ihr kann man verfolgen, wo gefällt und wo gepflanzt wird. Jeder kann sich selbst mit Baumeinträgen und dazu gehörigen Fotos an der Erstellung der Karte beteiligen. So werden nach und nach die Straßenbäume in Pankow kartografiert und alle Veränderungen sichtbar gemacht.

Staatsgeheimnis Straßenbaum

Eigentlich gibt es bereits eine Baumkarte, das bezirkliche Baumkataster, doch ist sie nicht jedermann zugänglich. Pankow’s Bürgermeister Matthias Köhne begründet das u.a. so: “Informationen über die Entwicklung eines Baumes, durchgeführte Untersuchungen oder festgelegte Maßnahmen, könnten aufgrund fehlenden Fachwissens falsch interpretiert werden.” Transparenz sieht anders aus.Pressebrunch

Wo es schwer ist, an Informationen überhaupt heranzukommen, ist ein “anständiger Kommunikationsprozess” nicht möglich, sagte Stefanie Remlinger, Fraktionsvorsitzende von Bündnis90 in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow, auf der Veranstaltung. Sie forderte darüber hinaus die Aufnahme der von den Bürgern gepflanzten Bäume in das Baumkataster, was der Bezirk bisher ablehnt.

Mit ihrem Einsatz zeigen die Anwohner, dass ihnen ein nachhaltig begrüntes und gesundes Wohnumfeld ein unverzichtbares Anliegen ist. Zugleich fordern sie Bezirkspolitik und -verwaltung auf, der Vernachlässigung des Stadtgrüns ein Ende zu setzen.

Mario Rieger, 14.10.2008

Zum Thema:

Ein deutliches Zeichen pro Stadtgrün: Presseerklärung der Bürgerinitiativen zum Pankower Baumaktionstag 2008

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