Einladung: Baumscheiben begrünen am 04.07.09

Liebe Freunde und Anwohner,

wir laden Euch alle herzlich ein zu unserer Aktion:

Baumscheiben pflegen und begrünen

am Sa, den 4. Juli 2009, ab 10 Uhr,

Treffpunkt:
Kieztreff Gleimviertel, Kopenhagener Straße 50

Baumscheibenbeet 2008In den beiden vergangenen Jahren haben wir gemeinsam Bäume gepflanzt, die nun wachsen und gedeihen. Damit das auch so bleibt, wollen wir uns jetzt um die Pflege der zugehörigen Baumscheiben kümmern. Und das ist natürlich eine gute Gelegenheit, sie auch zu begrünen und zu verschönern.

Erde und Pflanzensamen sind frisch bei uns eingetroffen. Außerdem haben wir nagelneue Gartengeräte, darunter Spaten, Schippen und Harken speziell für Kinder, so dass die Kleinen ebenfalls fleißig mittun können.

Das Amt für Umwelt und Natur Pankow wird einen Abfallcontainer bereitstellen.

Logo Bürgerverein GleimviertelWir freuen uns auf einen schönen und lockeren Tag im Freien und darauf, Euch wieder oder neu dabei zu haben.

Bürgerverein Gleimviertel

Sie finden den Kieztreff Gleimviertel im Gebäude der Schule am Falkplatz.

_____

3. und 4. Pankower Baumaktionstag

Doppelaktionstag im Helmholtzkiez

26.04.09 in der Hiddenseer Str.Baumpflanzung am 25. und 26. April 2009

15 frisch gepflanzte Bäume nahe des Helmholtzplatzes sind das Ergebnis der Pankower Baumaktionstage Nummer 3 und 4. Bei schönstem Frühsommerwetter pflanzten Bürger aus dem Prenzlauer Berg am 25. und 26. April 2009 eine Erle, eine Linde und fünf Gleditsien in der Lychener sowie acht Hainbuchen in der Hiddenseer Straße. Besonders erfreulich: Ein Baumstandplatz in der Hiddenseer Straße ist im Rahmen der Aktion neu hinzugekommen.

„Friedlich und vergnügt den öffentlichen Raum begrünen“ lautete das Motto der vom Bürgerverein Gleimviertel organisierten Doppelpflanzung. Mit dabei waren die Bürgerinitiative „Rettet die Straßenbäume“ B.I.R.D.S von der „Bremer Höhe“, die Grüne Liga Berlin, der Bund für Umwelt und Naturschutz 25.04.09 in der Lychener Str.BUND Berlin und die Bürgerstiftung Prenzlauer Berg i.G.

Wir streben gemeinsam mit den anderen Bürgerinitiativen zur Wiederbegrünung unserer Kieze den Dreiklang von Bürger, Verwaltung und Politik an. Die Grundidee des Pankower Wegs lautet: “Bürger zahlen, pflanzen und pflegen ihre Bäume selber.” Das heißt nicht, dass wir die Verwaltung und Politik aus ihrer Verantwortung entlassen, sondern, dass wir sie mit Ideen, Tatkraft und grundsätzlicher Neugier unterstützen und mit unserem bürgerschaftlichen Engagement zusätzliche Bäume pflanzen.

Bürgerverein Gleimviertel, 30.04.09

 

Fotos: Mario Rieger
Foto oben: Hiddenseer Straße, 26.04.2009
Foto unten: Lychener Straße, 25.04.2009

_____

Baumgremium Pankow am 18.02.2009

Ende des Orakelns

Gesamtgutachten zu den Traubenkirschen im Baumgremium Pankow vorgestellt

Einmal mehr hat sich gezeigt: Der Einsatz der Pankower Bürgerinitiativen für die Traubenkirschen ist ein Erfolg. Denn nicht weniger als 60% des Bestands konnte vor der sofortigen Fällung bewahrt werden.

Das ist das Ergebnis des Gesamtgutachtens zu den Traubenkirschen, dass den Bürgervertretern auf der Sitzung des Pankower Baumgremiums am 28. Februar 2009 vorgestellt wurde. Die Sachverständigen Roland Dengler und Frank RinnFällung 06.11.07, Abtransport haben insgesamt 982 Traubenkirschen untersucht. Die ersten 161 Bestandsexemplare waren im April 2008 aufgrund des öffentlichen Widerstands gegen die seinerzeit geplanten Serienfällungen Gegenstand eines ersten, gemeinsamen Gutachtens, für die Begutachtung der anderen hatte das Amt für Umwelt und Natur (AUN) Pankow Dengler allein beauftragt. Letztlich wurden zwar 301 Traubenkirschen als akute Gefahrenbäume eingestuft und gefällt. Jedoch erwiesen sich 544 Kirschbäume als nicht oder nur gering beeinträchtigt. Weitere 137 Bäume konnten nach einer Kronenbeschneidung fürs erste stehen bleiben.

Neue Zweifel an Gutachten

Die Zeit des Orakelns über den wahren Zustand der Fällkandidaten ist also vorbei. Allerdings: Es gibt auch neue Fragen. So stellte sich heraus, dass 13% der nach 1991 gepflanzten Traubenkirschen ebenfalls Gefahrenpotenzial entwickelten, darunter sogar solche mit dem Pflanzjahr 2003. Dadurch wird ein Kernelement der Ursachenanalyse für das Standversagen dieser Baumart aus dem ersten Gutachten erheblich relativiert. Dort ist festgehalten, dass Fehler bei Aufzucht, Bereitstellung und Anpflanzung zu DDR-Zeiten die Grundlagen für die späteren Wurzelschädigungen gelegt hätten.

Eines scheint immerhin klar zu sein: Besonders wohl fühlen sich die Traubenkirschen in der Stadt nicht. Sie bleiben weiter unter besonderer Beobachtung.

Pflanzung 11.10.08. GruppeSchwerpunkt der Arbeit im Pankower Baumgremium sind die Traubenkirschen nicht mehr. Vielmehr geht es darum, wie die Baumverluste trotz unzureichender Finanzmittel wieder auszugleichen wären. Das AUN hat im vergangenen Jahr in Prenzlauer Berg insgesamt nur 77 Bäume pflanzen können und für 32 weitere entsprechende Aufträge vergeben. Um diese Anzahl überhaupt zu erreichen, musste, ergänzend zum Etatansatz, Geld für die Sanierungsgebiete mobilisiert werden. Gleiches soll im laufenden Jahr geschehen. Verbindliche Zusagen gibt es indes nicht. Wenn alles klappt, dann kann das AUN in 2009 nach vorläufiger Schätzung 126 Bäume pflanzen.

Umweltamt verspricht Zusammenarbeit

Das Umweltamt versichert, künftig bei den Pflanzungen auf Initiative der Bürger kooperieren zu wollen. Den Kauf der Bäume möchte es selbst durchführen und finanzieren, die Anwohner würden dann pflanzen. Erstes Vorhaben ist eine Frühjahrspflanzung am 25. und 26. April 2009 in der Lychener und Hiddenseer Straße. Für die Herbstpflanzungen ist ein Betrag von 5000 € vorgesehen.

Das Projekt könnte gelingen, denn das einstmals als “Arbeitskreis Traubenkirsche” gegründete Baumgremium Pankow hat sich seit einiger Zeit durchaus bewährt. So haben Umweltamt und Bürgerinitiativen gemeinsam überlegt, wo neue Pflanzungen besonders dringend sind. Die Umsetzung der daraus resultierenden Planungen hat inzwischen begonnen. Selbstverständlich sollte es nun werden, Bürgern, wenn sie eigenes Geld, Engagement und Know-How fürs Stadtgrün einzusetzen bereit sind, bei diesen Gelegenheiten in der Regel freie Hand zu lassen.

Mario Rieger, 05.04.2009

_____

Baumaktionsbilanz 2008

Weniger Fällungen – Mehr Pflanzungen

Zwischenbilanz auf dem „Pankower Weg”

Der Start ins Jahr 2009 ist für uns Anlass, “Bilanz” zu ziehen, um zu schauen, ob sich das Bürgerengagement gelohnt hat.
Ganz am Anfang - im Herbst 2007 – sah es so aus, dass sofort 87 Traubenkirschen gefällt werden sollten. In den weiteren Jahren sollte der gesamte Bestand an Traubenkirschen im Prenzlauer Berg (1200 Bäume!) gefällt werden. Ersatzpflanzungen waren nicht vorgesehen.
Und was ist jetzt nach mehr als einem Jahr Protest, Verhandlung und tätiger Pflanzung das Ergebnis?

Insgesamt sind nach unserer eigenen Zählung bisher 46 Traubenkirschen im Gleimviertel gefällt worden.

Das Umweltamt hat in folgenden StraßenBaumaktionstag 08, Ystader Str. neue Bäume gepflanzt:
 - Sonnenburger Straße: 10 Bäume
 - Korsörer Straße: 8 Bäume
 - Milastraße: 7 Bäume

Anwohner haben in diesen Straßen neue Bäume gepflanzt:
 - Kopenhagener Straße: 10 Bäume
 - Ystader Straße: 12 Bäume
 - Straße am Falkplatz: 1 Baum

Wir haben erreicht,
dass viel weniger Bäume gefällt wurden, als vom Amt zunächst vorgesehen.

Wir haben erreicht,
dass amtliche Ersatzpflanzungen stattfanden, die nicht eingeplant gewesen waren.

Wir haben erreicht,
dass das Umweltamt in einen Dialog mit uns Bürgern getreten ist.

Wir haben erreicht,
dass sich verschiedene Bürgerinitiativen untereinander austauschen und zusammenarbeiten.

Und vor allem:
Wir haben selbst für neue Bäume gesorgt!
Wir Anwohner haben umfangreich Bäume gespendet und gepflanzt. Für diese Bäume haben wir Patenschaften übernommen, in deren Rahmen die weitere Pflege fürs Erste gesichert ist.
Diesen “Pankower Weg” möchten, werden und müssen wir weiter gehen. Denn wir haben bewiesen, dass wir ihn gehen können.

Jacqueline Röber, Bürgerverein Gleimviertel, 13.01.2009

_____

Baumpaten zur Vermählung

Ein Hochzeitsbaum für das Gleimviertel

Zur Heirat pflanze man einen Baum, so die Tradition. Manche Gemeinden haben ganze Wäldchen davon. Soweit ist es im Gleimviertel noch nicht, doch ein erster Hochzeitsbaum steht nun seit dem 22. November 2008 in der Straße am Falkplatz. Heiner Funken vom Bürgerverein Gleimviertel (im Bild auf der Leiter) organisierte die Pflanzung. Um das Wohlergehen ihres gespendeten Spitzahorns wird sich das Brautpaar (im Bild re unten) auch in der Zukunft kümmern. Eine Form der Baumspende, die Schule machen sollte. (mr, 27.11.08)

Hochzeitsbaum Falkplatz 22.11.08

 

 

Baum-Pflanzaktion am 11.10.2008

Erstellung einer Pflanzgrube

Elf Bäume für die Ystader

2. Pankower Baumaktionstag am 11. Oktober 2008

Im Mittelpunkt des diesjährigen Baumaktionstags stand die Ystader Straße. Und das Internet. Denn neben der Pflanzung von elf Straßenbäumen gehörte die Vorstellung einer interaktiven Baumkarte zum Programm.

Spenden von Bürgern haben es möglich gemacht, die Bäume zu beschaffen. Die Bürger waren es nun auch, die Apfeldorn, Spitzahorn, Weißdorn und Winterlinde in den Boden brachten. Daran anschließend werden sie sich um deren Gedeihen kümmern. Ein Ansatz, der inzwischen berlinweit als „Pankower Weg“ bekannt ist. Dahinter stehen mit Rat und Tat die Initiative B.I.R.D.S. aus der Genossenschaft “Bremer Höhe“, die Grüne Liga Berlin, der Bürgerverein Gleimviertel sowie der B.U.N.D. Berlin. Besonders engagierte Unterstützung kommt zudem von den Pankower Bündnisgrünen.

SägearbeitenMit angepackt am 11.10. haben übrigens die Pankower Stadträte Jens Holger Kirchner (Bündnis90 / Die Grünen) und Michail Nelken (Die Linke), Burkhard Kleinert (Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Pankow; Die Linke) sowie ebenfalls vom Bündnis90 Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus, Stefan Gelbhaar, Berliner Landesvorsitzender und Bundesvorstand Malte Spitz.

Interaktive Baumkarte

Die Pflanzung wurde ergänzt durch die Errichtung einer um einen der Bäume herum konstruierten Bank. Interessierte und Beteiligte lernten an diesem Tag nicht nur etwas über das Pflanzen, sondern auch über die Pflege von Straßenbäumen. Gerade zu Beginn, wenn die Kronen noch nicht voll ausgebildet sind, brauchen die Setzlinge viel Zuwendung, damit sie gesund und kräftig heranwachsen können.Vorstellung der Baumaktionskarte

Zweiter Höhepunkt des Aktionstags war die Vorstellung einer “Aktionskarte Stadtgrün Pankow”. Auf ihr kann man verfolgen, wo gefällt und wo gepflanzt wird. Jeder kann sich selbst mit Baumeinträgen und dazu gehörigen Fotos an der Erstellung der Karte beteiligen. So werden nach und nach die Straßenbäume in Pankow kartografiert und alle Veränderungen sichtbar gemacht.

Staatsgeheimnis Straßenbaum

Eigentlich gibt es bereits eine Baumkarte, das bezirkliche Baumkataster, doch ist sie nicht jedermann zugänglich. Pankow’s Bürgermeister Matthias Köhne begründet das u.a. so: “Informationen über die Entwicklung eines Baumes, durchgeführte Untersuchungen oder festgelegte Maßnahmen, könnten aufgrund fehlenden Fachwissens falsch interpretiert werden.” Transparenz sieht anders aus.Pressebrunch

Wo es schwer ist, an Informationen überhaupt heranzukommen, ist ein “anständiger Kommunikationsprozess” nicht möglich, sagte Stefanie Remlinger, Fraktionsvorsitzende von Bündnis90 in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow, auf der Veranstaltung. Sie forderte darüber hinaus die Aufnahme der von den Bürgern gepflanzten Bäume in das Baumkataster, was der Bezirk bisher ablehnt.

Mit ihrem Einsatz zeigen die Anwohner, dass ihnen ein nachhaltig begrüntes und gesundes Wohnumfeld ein unverzichtbares Anliegen ist. Zugleich fordern sie Bezirkspolitik und -verwaltung auf, der Vernachlässigung des Stadtgrüns ein Ende zu setzen.

Mario Rieger, 14.10.2008

Zum Thema:

Ein deutliches Zeichen pro Stadtgrün: Presseerklärung der Bürgerinitiativen zum Pankower Baumaktionstag 2008

_____

 

 

Bäume in der Korsörer Straße gefällt

» Weiterlesen…

Baumfällung Korsörer Strasse

A U F R U F
zum phantasievollen Widerstand
gegen die Bäumfällungen in der Korsörer Strasse

Das AUN will am Montag, d. 21.04.08 ab 7 Uhr in der Korsörer Strasse

                                         8 Traubenkrischen fällen.

             WIR LEISTEN DAGEGEN WIDERSTAND

und treffen uns am
Sonntag, d. 20.04.08 um 14 Uhr in der Korsörer StrasseKommt und macht mit!

             Wer ein Instrument hat, bringt es mit und macht Musik. Malt Plakate,  Transparente!      

                      Verabreden wir uns zum Protest am Montag!

Bürgerverein Gleimviertel e.V.

Kontakt: Jacqueline Röber 0174 768 73 27

Baumfällungen im Prenzlauer Berg

abendschau-blog-21.bmp

Straßenbäume im Kiez werden gefällt – Gleimviertel wehrt sich

 

 

 

Im Oktober hat die Bezirksverwaltung angekündigt, dass innerhalb von 6 Wochen fast 100 Straßenbäume im Gleimviertel, am Arnimplatz und an der Bremer Höhe gefällt werden sollen und auch gleich 23 Bäume gefällt. Ein unabhängiger Gutachter stellte fest, dass die meisten der gefällten Bäume gesund waren. Daraufhin konnten die Fällungen ausgesetzt werden. Eine neue Initiative wird nun die unnötigen Baumfällungen verhindern.

 

 

Die Bezirksverwaltung will alle Bäume der Sorte prunus padus (Traubenkirsche) fällen, denn diese wurden angeblich in der Baumschule falsch veredelt was zu Wurzelfäule führen und dadurch die Sicherheit gefährden würde. Neue Bäume werden nicht nachgepflanzt. Dafür hat der Bezirk kein Geld.

 

Der Bezirk hat aber das Problem offensichtlich nur unvollständig analysiert. Tatsächlich ist das Problem nicht eine falsche Veredlung. Die bislang begutachteten Bäume sind gar nicht veredelt. Manche Bäume sind krank, weil sie von parkenden Autos beschädigt wurden. Andere belastende Faktoren sind Bodenverdichtung, Hunde-Urin, Wassermangel im Sommer. Es wurden zwei mal Begutachtungen durchgeführt und es zeigte sich, dass die meisten Bäume gesund sind oder durch Pflegemaßnahmen erhalten werden können. Aber derartige Pflegemaßnahmen will der Bezirk nicht durchführen.

 

Als die Fällungen bekannt wurden hat der Bürgerverein die Anwohner im Kiez durch einen Aushang (Schreiben der Verwaltung) informiert und viele Anwohner protestierten sofort gegen die Fällungen. Dann beauftragte der Bürgerverein das erste unabhängige Sachverständigengutachten und konnte eine Unterbrechung der Fällungen erreichen.

 

Ein Zwischenziel ist erreicht: Die Verwaltung muss jetzt jeden Baum begutachten und kann keine pauschalen Begründungen mehr liefern. Trotzdem ist es wichtig, weiter aufmerksam zu sein und auf die Beteiligung der Anwohner zu achten.

 

Zur Planung der weiteren Schritte lädt der Bürgerverein alle aktiven und interessierten Anwohner ein am

MITTWOCH 7. 11. 07. 20:00h

im Kieztreff, Kopenhagener Str. 50 (Mittleres Gebäude der Schule)

 

Dabei wird es auch darum gehen, die Baumfällungen in der BVV Pankow zu thematisieren:

Die Baumfällungen sind bereits Thema der nächsten - öffentlichen - Sitzung des Umweltausschusses der BVV Pankow am

DONNERSTAG, 8.11.07, 19:30h

in der Fröbelsstrasse, Haus 6, Raum 227

 

Damit wir schnell über neue Entwicklungen und Aktionen informieren können wurde ein e-mail Verteiler eingerichtet.

Bitte lassen Sie sich eintragen: mail an vorstand[at]gleimviertel.de

 

 

Jacqueline Röber

Bürgerverein Gleimviertel e.V.

Kontakt: Kieztreff

Kopenhagener Str. 50, 10437 Berlin

Tel:030/4412459

mobil: 0176 48258425

mail: vorstand(at)gleimviertel.de

Thomas-Loew - Baumfällung Körsörer Strasse 06.11.2007.jpg

Thomas-Loew - baum in Der Korsörer Strasse gefällt 06.11.2007.jpg

Berlin, 6. November 2007

„Was schert mich mein Geschwätz von gestern“

Die GRÜNE LIGA Berlin und der Bürgerverein Gleimviertel protestieren gegen die Fortführung der Baumfällungen im Prenzlauer Berg.

Die Demokratie ist im Stadtbezirk Bezirk Pankow einmal mehr ausgehebelt worden. In der Ystader und Korsörer Straße im Prenzlauer Berg wurden durch das Grünflächenamt Pankow heute erneut Straßenbäume gefällt. Das Bezirksamt hielt sich damit nicht an den von Bezirksbürgermeister Köhne persönlich zugesagten Stopp der Baumfällungen bis zur Tagung des Umweltausschusses von Pankow am kommenden Donnerstag den 8. November.

„Wir bedauern, dass das Engagement der Bürger für Umwelt- und Naturschutz im Bezirk Pankow derartig und konsequent ignoriert wird. Die Bürger Pankows müssen sich heute die Frage stellen, ob sie bei der letzten Kommunalwahl das richtige Kreuz gemacht haben“, so Anke Ortmann von der GRÜNEN LIGA. „Straßenbäume haben offensichtlich im Bezirk Pankow keine politische Lobby.“

Bei den Fällarbeiten vor Ort waren neben der GRÜNEN LIGA, dem Bürgerverein Gleimviertel und empörten Anwohnern auch zahlreiche Vertreter des Natur- und Grünflächenamtes sowie ein offensichtlich von letzteren bestellter unabhängiger Experte, der sich namentlich leider nicht vorstellte.

Augenscheinlich wurden Bürger im Vorfeld der Fällungen falsch informiert um Proteste und Aktionen zu vermeiden. So wurden auf die Anfrage von Bürgern, nach Sinn und Zweck der im Vorfeld durchgeführten Straßenabsperrungen durch das Grünflächenamt, diese allein mit weiteren Messungen an den Bäumen begründet. Die Amtsvertreter vor Ort konnten zwar begründen, warum gerade diese Bäume gefällt werden mussten, waren aber nicht bereit über die Heimlichkeit ihres Handelns, geschweige denn über den Umfang der geplanten Fällungen Auskunft zu geben.

Nähere Informationen:
GRÜNE LIGA Berlin, Anke Ortmann, Tel.: 030/44 33 91 49

Bürgerverein Gleimviertel: vorstand[at]gleimviertel.de,
030 44 12 459,
Sie erreichen Heiner Funken: 0176 – 48 25 84 25





Veranstaltungskalender

Archiv