Projekt Kiezatelier - Stand Februar 2010

Steiniger Weg zum Kiezatelier

Vorerst keine Atelierwohnung – Suche geht weiter

Die Initiative Kiezatelier hat im November 2008 begonnen. Damals konnte absolut keine Gewerbewohnung im Brunnen- oder Gleimviertel gefunden werden. In der zweiten Runde wähnten wir uns fast am Ziel, doch dann, im Januar 2010, sind unsere zähen Bemühungen vorerst gescheitert.Grafik Kiezatelier

Wir hatten eine geeignete Ladenwohnung in der Weddinger Ravenéstraße gefunden und dazu sieben Künstler (einige aus dem Gleimviertel), die lieber heute als morgen dort eingezogen wären. Kurz vor Zustandekommen des Mietvertrags verlangte die Verwaltungsgesellschaft nun aber von uns die Unterzeichnung einer sogenannten „Zwangsvollstreckungsunterwerfungsklausel“. Damit endete unser zweiter Anlauf auf ein Kiezatelier. Ich habe nun eine vorläufige Raumlösung gefunden, doch Kiezatelier ist anders.

Nach wie vor suchen wir eine leerstehende Ladenwohnung in Nähe des Gleimviertels, vielleicht am besten im Wedding, damit wir gerne und öfter mal rüberkommen zu unseren Nachbarn. An Künstlern und kreativen Menschen, die dort arbeiten wollen, wird es uns erfahrungsgemäß nicht mangeln.

Ich bedanke mich bei allen, die uns bei der Initiative Kiezatelier bisher unterstützt haben und würde mich über weitere unterstützende Begleitung auf unserem langen, steinigen Weg zum Kiezatelier freuen. Vielleicht kennt jemand einen kunstfreundlichen Hausverwalter…?

Jutta Stern, Februar 2010

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Kiez-Atelier im Wedding

Gemeinsam kreativ arbeiten

Kiez-Atelierräume am S-Bahnhof Wedding

In die Initiative Kiez-Atelier vom November 2008 ist wieder Bewegung gekommen. Sie scheiterte damals an der Raumsuche im Gleim- und Brunnenviertel. Diesmal ist es umgekehrt: Eine große und bezahlbare Atelierwohnung ist vorhanden. Sie liegt direkt am S-Bahnhof Wedding, vom Gleimviertel in wenigen Minuten per Bahn (zwei Stationen) oder Fahrrad zu erreichen. Deshalb heißt es wieder:

Künstlerinnen, Künstler und kreativ Schaffende gesucht!

Kiez-Atelier, Grafik 2Auf der Suche nach einem neuen Atelier kam mir der Gedanke: Wie wäre es mit einem Kiez-Atelier, das von Künstlern aus anderen Stadtteilen und kreativ Schaffenden aus der Nachbarschaft genutzt wird? Darunter können auch Leute sein, die schon immer gerne einmal bildhauern oder malen wollten, vielleicht auch Kunsttherapeuten oder Erzieher, die einen Arbeitsraum für Workshops oder andere künstlerische Aktivitäten mit Kindern oder Erwachsenen suchen.

Arbeitsplatz und Treffpunkt

Das Kiez-Atelier soll Arbeitsplatz für Kreative und von Zeit zu Zeit Treffpunkt für Neugierige und Interessierte sein. Auch wenig Geübte dürfen sich hier trauen, in der Gesellschaft von Gleichgesinnten und Künstlern kreativ zu arbeiten. Die Geschäftigkeit anderer Künstler wirkt inspirierend auf jeden Einzelnen. Es kommt zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Kulturen. Daraus können sich neue Ideen und Initiativen entwickeln. In regelmäßigen Abständen wird das Kiez-Atelier bei Ausstellungen oder Festen zum kulturellen Treffpunkt.

Anmietung einzelner Räume möglich

Der Mietpreis pro Quadratmeter Atelierfläche beträgt 6,50 Euro warm mit Strom und Wasser in einer großen und hellen Ladenwohnung im Parterre. Noch können auch ganze Räume angemietet werden. Eventuell kommt das Projekt Kiez-Atelier sogar in den Genuss einer Förderung durch das lokale Quartiersmanagement.

Zunächst aber müssen schnell genügend Interessenten zusammenkommen, damit die Miete für mindestens ein halbes Jahr gesichert ist. Dann müsste geklärt werden, welche Personen das Atelier verantwortlich betreuen. Ich wäre dabei.

Wer hätte Lust, sich am Kiez-Atelier im Wedding zu beteiligen? Bitte meldet Euch so schnell wie möglich!

Jutta Stern, 18.11.2009

Grafik: Jutta Stern/mr

Kontakt:

Jutta Stern
E-Mail: jutta.stern@t-online.de

www.jutta-stern.de

Zum Thema:

KünstlerInnen gesucht: Ein Kiez-Atelier für Brunnen- und Gleimviertel

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Der Kiezchor stellt sich vor

Singen mit Leib und Seele

Kiezchor GrafikDer Kiezchor im Gleimviertel

Wer sind wir? 25 Menschen, die sich einmal in der Woche treffen, um zwei Stunden zu singen: einstimmig, zweistimmig, vierstimmig, vielfältig.

Die meisten von uns kommen aus dem Gleimviertel, wohnen um den Falkplatz herum, gehen ins Café, laufen durch den Mauerpark und kaufen hier ein.

Geschichte

„Wir wollen singen.“ Das beschlossen eines Tages mehrere von uns und hingen „Gesucht“-Plakate im Gleimviertel auf. Im Juni 2007 trafen sich die Ersten im Café Niesen. Wir probten einige Zeit im „Mama Meer“, immer Freitagabend nach dem Eisverkauf. Das Brummen der Tiefkühltruhe ersetzte unseren Bass, denn zunächst waren wir fast nur Frauen. Langsam wurden wir mehr, der Chor zog um in den Kieztreff.

Nachdem wir zunächst bewusst mit unterschiedlichen LeiterInnen mit ihren individuellen und spannenden Schwerpunkten gearbeitet hatten, beschlossen wir im Dezember 2007 mit dem Chorleiter Markus Wettstein fest weiterzumachen. Im Juli 2008 gab es dann ein Konzert zur einjährigen Geburtstagsfeier des Chores im Mauergärtchen gegenüber dem Café Niesen: Ein Sommerabend, das Klavier mitten im Grünen, ein weiß gedeckter Tisch mit Sekt und Blumen - und mittendrin ein 15-köpfiger Chor. Nach diesem Auftritt kam noch mal ein ganzer Schwung singfreudiger Menschen dazu.

Weil wir uns so vergrößert haben, können wir im Moment leider keine neuen SängerInnen aufnehmen. Interessierte können sich gerne auf eine Warteliste setzen lassen.

Repertoire

Wir singen, trällern, jubeln, jodeln, trillern, flöten, summen, tönen und schmettern Lieder aus Spanien, Frankreich, Südafrika, Bulgarien, Deutschland, Nigeria; aus den Zwanziger Jahren und der Renaissance, der Romantik und dem 20. Jahrhundert; von den Comedian Harmonists, Edith Piaf, Louis Armstrong und vielen anderen mehr.

Auftritte

Wir singen mit Leib und Seele. Wir treten gerne auf. Wir können dazu kontaktiert werden: Für Winterparties, Sommerfeste, Mitternachtsbälle, Geburtstage, Liebesständchen, bei Tag und bei Nacht.

Anita Awad, Nov. 2008

Foto: Caroline Schenck, Grafik: mr

Kontakt:

Anita Awad, Tel: 0151 - 15 65 32 08

Mail: awada01@hotmail.com

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BI “StoppAtom” Monatstreffen

Neumond am Ginkgoumgekipptes Atomfass

Monatliches Treffen der Bürgerinitiative „StoppAtom“

Unser Ginkgo-Baum ist gut gediehen in seinem ersten Sommer. Ausruhen wollen wir uns darauf aber nicht. Denn der Atomausstieg ist noch nicht geschafft. Leider.

Darum treffen wir uns jeden Monat zum Neumond um 17 Uhr am StoppAtom-Ginkgo auf dem Falkplatz. Wenn es möglich ist, entzünden wir dann ein kleines Neumondfeuer.

Zuletzt haben uns vor allem die Geschehnisse rund um das Lager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall Asse II in Niedersachsen bewegt. Wir unterstützen den Kampf der örtlichen Bürgerinitiative gegen den Betrieb dieses Pannenlagers. Unsere Spende von 52 Euro habe ich auf einem Symposium des Bundesumweltministeriums zu Fragen des Atommülls an Udo Dettmann vom Koordinationskreis Asse II gegen Quittung übergeben. Der Koordinationskreis wird dieses Geld u.a. für die gerichtliche Auseinandersetzung um die Grundwassergefährdung durch den Wassereintrag in einigen der Stollen des Lagers verwenden.

Nur Pro Atom im Physikunterricht?

Daneben geht es uns wie schon in der Vergangenheit um Aufklärung und Bildung. Wir wollen das Thema Atomausstieg nicht nur unter uns besprechen, sondern auch in der Öffentlichkeit mehr Menschen zum Nachdenken anregen. Es ist uns zum Beispiel gelungen, das Landesamt für politische Bildung für eine Veranstaltung zur Problematik zu gewinnen.

Ich persönlich suche Kollegen aus der Pädagogik, die mit mir der Frage genauer nachgehen, was den Abiturienten in den Schulen in Sachen Atomenergie vermittelt wird. Ich begann mich damit zu beschäftigen, als ich kürzlich beim Ginkgo mit zwei Schülern vom Rosa-Luxemburg-Gymnasium in der Kissingenstraße ins Gespräch kam. Ihr Physikunterricht brachte Ihnen das Betreiben von Kernanlagen als unproblematische Energieerzeugung nahe. Ich bemühe mich deshalb zur Zeit um einen Kontakt zu den Physiklehrern dieser Schule. Die Schüler, die ich sprach, hatten Interesse, sich selbst auch mit gestalterischen Mitteln mit dem Atomausstieg auseinanderzusetzen.

Wer mit uns gemeinsam etwas tun möchte, besuche unser monatliches Treffen oder melde sich bei Heike Maaz, E-mail: heike.maaz@gmx.de, Tel: 0176 – 51 66 46 23, Gaudystr. 13, 10437 Berlin.

Heike Maaz, Bürgerinitiative „StoppAtom“, Nov. 2008

Zum Thema:

Verantwortung für die Erde: Denksteine gegen Atomstrom

Viele kleine Schritte gegen die Schutzlosigkeit:
Warum am Falkplatz jetzt ein Ginkgo-Baum wächst

Weder umweltfreundlich noch billig noch sicher:
Atomkraft-Vortrag von Ulrich Uffrecht im Kieztreff Gleimviertel

Links:

Informationen zum Asse-II-Widerstand: Homepage des Koordinationskreises

Aktuelles rund um den Widerstand gegen die Atomkraft

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