Quo Vadis SPD – redet Jan Stöß Stuss?

Die Berliner SPD hat sich auf das Thema Wohnungsbau als Wahlkampfthema eingeschossen. Dagegen kann wenig eingewendet werden, im Gegenteil, dass ist eher zu begrüßen. Infolge des prognostizierten Zuzugs  von mehr als 30.000 Neubürgern pro Jahr nach Berlin fehlen definitiv Wohnungen.

Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist groß und eine Erhöhung des Mietspiegels wird das Ergebnis sein. Dadurch werden die Preise für Neuvermietungen weiter steigen. Deshalb fehlen vor allem bezahlbare Wohnungen, auch im innerstädtischen Bereich.

Dazu fällt Jan Stöß, dem Berliner Vorsitzenden der SPD ein, das Tempelhofer Feld und den Mauerpark zu bebauen. Aber welche Mietpreise werden aufgerufen werden und was ist mit den unschätzbaren Grünflächen Berlins, sieht man aus der Zukunft mal rückwärts.

Foto HD

Die Pläne zur Bebauung des Mauerparks können wir nur fassungslos ablehnen. Das haben wir übrigens mit den SPD-Genossen in Pankow und allen übrigen Parteien in diesem größten Stadtbezirks Berlins gemein. Was ist mit dem „Grünen Band“, der „Kaltluftschneise“, und dem Kinderbauernhof als sozialem Leuchtturm?

Ein bisschen mehr professionelles Wissen über den Mauerpark und Sensibilität gegenüber den Anwohnern und Bürgerinitiativen könnte nichts schaden. „Coole“ Allgemeinplätze sind eher fehl am Platz. Sie widerspiegeln auch nicht die konkrete Faktenlage vor Ort.

East Side Gallery ist Mauerpark. Occupy the Mauerpark. Im Sommer geht es los!

Hartmut Dold

Please follow and like us:
East Side Gallery ist Mauerpark. Occupy the Mauerpark!

Ein Gedanke zu „East Side Gallery ist Mauerpark. Occupy the Mauerpark!

  • 19. März 2013 um 15:32
    Permalink

    Hätte man BER – „Willy Brand“ bereits fertig gebaut, würde es eine enorme Entspannung für die Frage um Bauland in Berlin geben.

    Aus für Normalbürger unerfindlichen Gründen, verzögert sich jedoch die Fertigstellung des Großprojektes auf unbestimmte Zeit und verknappt somit wichtige Baufläche in Berlin und sorgt damit für knappen Wohnraum und führt andererseits zu einer Kostenexplosion in Mieten und Bauland.

    Inwiefern 466 ha Bauland Berlin in Fragen explodierender Miet und -Baulandpreise entlastend wirken könnten, bleibt eine hoch interessante Frage. Die selbe Frage lässt sich auch auf die Bebauung des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof anwenden. Zusammen käme man auf stattliche 834 Hektar Baufläche im attraktiven Innenstadtbereich. (plus – minus x)

    tinyurl.com/lg2z75
    tinyurl.com/5d7ne3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.