Kopenhagener Straße 38 – letzte Baulücke geschlossen

Foto HD

Zuerst lagen einige Stahlträger im winterlichen Schnee. Dann folgten Absperrgitter aus Maschendraht und ein Dixiklo. Ab Anfang März ist die Baugrube ausgehoben und ein Kran blockiert die halbe Straßenseite. Das ist aber eigentlich egal, befinden wir uns doch am Ende der Kopenhagener Straße in Sichtweite des Kinderbauernhofs und neben dem Cafe Niessen.

Die Rede ist von der letzten Baulücke in der Kopenhagener Straße. Die liegt zwischen den Nr. 37 und 39, und wird jetzt zugebaut.

Ob das Vorderhaus Nr.38 von einer Luftmine im April 1945 zerstört wurde oder im Zusammenhang mit den Kämpfen um eine Barrikade der Wehrmacht an der Schwedter/Kopenhagener Straße zu Schaden kam, kann gegenwärtig nicht verifiziert werden. Das ist heute wahrscheinlich auch nicht mehr wichtig.

Foto HD

Bekannt sind dagegen Bauträger und Bauausführender. Auftraggeber ist eine GBR mit dem Namen „Baugruppe Kopenhagener Straße 38“. Ausgeführt wird der Neubau des Mehrfamilienhauses durch die „TBN Terminbau Niesky GmbH“ aus Sachsen, die im Prenzlauer Berg schon einige Referenzobjekte vorweisen kann.

Als Investitionsvolumen sind 560.000 Euro aufgerufen und das Bauende soll Ende August 2013 erfolgen. Dann soll der Rohbau stehen.

Für die Bewohner des dann existierenden Hinterhauses Nr.38 (a?) wird’s alledings eng. Der neue Baukörper rückt schon bis auf wenige Meter heran. Nur gut, dass die Sonne bis Mittag  aus Ost scheint.

Hartmut Dold

Please follow and like us:
Die Kopenhagener Straße XII – Wohnen und Bauen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.