Hausnummer 13

Wie die Prenzlauer Berg Nachrichten berichten, steht das Haus mittlerweile unter Zwangsverwaltung eines Insolvenzverwalters.
Zuletzt eingetragen war eine Firma unter dem Namen „Kopenhagener Straße 13 GmbH“ mit wahrscheinlich dubiosen Geschäftsführern.

Für die Entmietung sorgte der Vorgänger, die Firma „Markgrafen & Co, Entwicklungs GmbH“. Der Name ist Programm, hauptsächlich ein Graf im Logo!

Es ist das übliche Schema: Immer wieder fällt die Wasserversorgung aus, das Gas wird abgestellt, die Hausbeleuchtung funktioniert nicht mehr und die Haustür ist nicht mehr verschließbar. Parallel erhalten die Mieter, die bis dahin durchgehalten haben, Post von Rechtsanwälten mit Einschreiben. Eine Zermürbungstaktik, die von „Erfolg“ gekrönt war.

Am 24.Juni 2009 gab es laut Auskunft von Frau Senoner von der Mieterberatung Prenzlauer Berg die letzte Mieterversammlung. Seit dem haben sich sich die Mieter verabschiedet.

Es scheint kein guter Ort für Mieter zu sein. Über das gegenüberliegende Haus Kopenhagener Straße 67 haben wir berichtet.

Aber geht man einige Jahre zurück, bietet sich das gleiche Bild. 1995 wandte sich die BV Falkplatz an die Öffentlichkeit, um auf die Mißstände bei der Sanierung des Hauses Kopenhagener Straße 68 aufmerksam zu machen. In Zeitungsartikeln war davon die Rede, dass die Heizung abgestellt wurde („Weihnachten bleibt die Küche kalt“), Keller aufgebrochen wurden, die Elektrik versagte, … die gängige Vorgehensweise  eben.

Leider gibt es noch weitere Beispiele aus der Kopenhagener!

Unter der Überschrift „flüchtiger Eigentümer hinterläßt Chaos“ wandte sich die BV Falkplatz 1997 an die Presse um auf die Situation in den Mietshäusern Kopenhagener Straße 27 und 28 aufmerksam zu machen. Laut BZ und anderer Medien wurden die Eigentümer wegen Mordes und mafiaähnlichen Strukturen gesucht.

Letztendlich wurden die Immobilien unter Zwangsverwaltung gestellt und unter Aufsicht des Bezirksamts saniert.

Im Osten nichst Neues

weiter

Hartmut Dold

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Die Kopenhagener Straße X

Ein Gedanke zu „Die Kopenhagener Straße X

  • 31. Dezember 2013 um 23:48
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