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	<title>Kommentare zu: Neue Bürgerinitiative: &#8220;Mauerpark Fertigstellen&#8221;</title>
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		<title>Von: Katty Carleo Barros</title>
		<link>http://www.gleimviertel.de/archives/532/comment-page-1#comment-528</link>
		<dc:creator>Katty Carleo Barros</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 12:11:53 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Damen und Herren,

ich teile Eure Sorgen bezüglich der Planungsvorbereitungen für Bauvorhaben im Mauerpark. Ich würde es als mehr als bedauerlich empfinden, wenn der Grüne Streifen zerstört oder verstümmelt werden würde. Zumal unser Park zu einem wahren ökologischen Habitat mutiert ist. Kürzlich erfreute ich mich über die Sichtung einer Libelle an unserem Spielplatz, der am Mauerpark unmittelbar angrenzt. Außerdem besuchen unsere Balkone viele Schmetterlinge, Bienen, Spinnen, andere Insekten und Vogelarten, die in einer großen Stadt wie Berlin nicht so ohne weiteres vorkommen.

Ich verweise auf das gefundene Material im Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Libellen

Im Jahr 2001 wurde die Plattbauchlibelle (Libellula depressa) zum Insekt des Jahres gewählt. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass die auffällige und weit verbreitete Art stellvertretend für alle Libellen (Odonata) stehen und auf deren Gefährdung in Deutschland aufmerksam machen soll. Die Gefahr geht vor allem von einer ständig voranschreitenden Verschmutzung und Trockenlegung vieler Gewässer aus, die von den Libellenlarven als Lebensraum gebraucht werden. Die Folge: zwei Drittel der rund 80 heimischen Arten sind gefährdet, 20 Prozent sogar vom Aussterben bedroht. Da den meisten Laien die Artunterscheidung nicht möglich ist, stehen alle Libellenarten in Deutschland und den meisten Nachbarländern unter Artenschutz, es dürfen also nur die leeren Häutungshemden (Exuvien) gesammelt werden.

Lebensräume

Libellen sind vor allem in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind. Besonders viele Vertreter der Großlibellen wie etwa die Blaugrüne Mosaikjungfer Aeshna cyanea fliegen zum Beutefang jedoch auch weite Gebiete abseits der Gewässer ab. Insbesondere in der Reifungsphase bewegen sich Libellen für einige Wochen abseits der Gewässer. Auch die Weibchen sind meist nicht am Gewässer zu finden, da sie sonst sofort von einem Männchen zur Paarung genötigt würden. Einige Libellenarten sind auch nicht selten in Stadtrandgebieten und durchgrünten Wohnsiedlungen anzutreffen.

-----------------------------------------------------------------
Die Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum) – die gesichtete Libellen Art- steht im der Rote Liste der gefährdeter Tierarten.Kat. 3, Seite 263

http://www.bfn.de/0321_rote_liste.html
Rote Listen...
dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten und Biotope, 
sind als ständig verfügbares Gutachten Argumentationshilfe für raum- und umweltrelevante Planungen, 
zeigen Handlungsbedarf im Naturschutz auf, 
erhöhen den politischen Stellenwert des Naturschutzes, 
sind Datenquelle für gesetzgeberische Maßnahmen und internationale Rote Listen, 
dienen der Koordination des internationalen Naturschutzes und 
zeigen weiteren Forschungsbedarf auf.
http://www.chili-balkon.de/viecher/gefleckte-heidelibelle.htm
5 - 6 cm große Libelle. Die gefleckte Heidelibelle gilt als gefährdet und wird immer seltener. Diese Libelle entfernt sich oft sehr weit vom Wasser. Beide Geschlechter tragen ausgedehnte gelbe Flecken auf den Flügeln. Der Lebensraum der gefleckten Heidelibelle sind verwachsene, flache und stehende Gewässer. Viele dieser Lebensräume werden Jahr für Jahr vernichtet.
-----------------------------------------------------------------

Mit freundlichen Grüßen,

Katty Carleo Barros
Anwohnerin, Quartiersrratsmitglied Brunnenviertel 2005-2009
Ramlerstr. 20
13355 Berlin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich teile Eure Sorgen bezüglich der Planungsvorbereitungen für Bauvorhaben im Mauerpark. Ich würde es als mehr als bedauerlich empfinden, wenn der Grüne Streifen zerstört oder verstümmelt werden würde. Zumal unser Park zu einem wahren ökologischen Habitat mutiert ist. Kürzlich erfreute ich mich über die Sichtung einer Libelle an unserem Spielplatz, der am Mauerpark unmittelbar angrenzt. Außerdem besuchen unsere Balkone viele Schmetterlinge, Bienen, Spinnen, andere Insekten und Vogelarten, die in einer großen Stadt wie Berlin nicht so ohne weiteres vorkommen.</p>
<p>Ich verweise auf das gefundene Material im Wikipedia:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libellen" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Libellen</a></p>
<p>Im Jahr 2001 wurde die Plattbauchlibelle (Libellula depressa) zum Insekt des Jahres gewählt. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass die auffällige und weit verbreitete Art stellvertretend für alle Libellen (Odonata) stehen und auf deren Gefährdung in Deutschland aufmerksam machen soll. Die Gefahr geht vor allem von einer ständig voranschreitenden Verschmutzung und Trockenlegung vieler Gewässer aus, die von den Libellenlarven als Lebensraum gebraucht werden. Die Folge: zwei Drittel der rund 80 heimischen Arten sind gefährdet, 20 Prozent sogar vom Aussterben bedroht. Da den meisten Laien die Artunterscheidung nicht möglich ist, stehen alle Libellenarten in Deutschland und den meisten Nachbarländern unter Artenschutz, es dürfen also nur die leeren Häutungshemden (Exuvien) gesammelt werden.</p>
<p>Lebensräume</p>
<p>Libellen sind vor allem in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind. Besonders viele Vertreter der Großlibellen wie etwa die Blaugrüne Mosaikjungfer Aeshna cyanea fliegen zum Beutefang jedoch auch weite Gebiete abseits der Gewässer ab. Insbesondere in der Reifungsphase bewegen sich Libellen für einige Wochen abseits der Gewässer. Auch die Weibchen sind meist nicht am Gewässer zu finden, da sie sonst sofort von einem Männchen zur Paarung genötigt würden. Einige Libellenarten sind auch nicht selten in Stadtrandgebieten und durchgrünten Wohnsiedlungen anzutreffen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Die Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum) – die gesichtete Libellen Art- steht im der Rote Liste der gefährdeter Tierarten.Kat. 3, Seite 263</p>
<p><a href="http://www.bfn.de/0321_rote_liste.html" rel="nofollow">http://www.bfn.de/0321_rote_liste.html</a><br />
Rote Listen&#8230;<br />
dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten und Biotope,<br />
sind als ständig verfügbares Gutachten Argumentationshilfe für raum- und umweltrelevante Planungen,<br />
zeigen Handlungsbedarf im Naturschutz auf,<br />
erhöhen den politischen Stellenwert des Naturschutzes,<br />
sind Datenquelle für gesetzgeberische Maßnahmen und internationale Rote Listen,<br />
dienen der Koordination des internationalen Naturschutzes und<br />
zeigen weiteren Forschungsbedarf auf.<br />
<a href="http://www.chili-balkon.de/viecher/gefleckte-heidelibelle.htm" rel="nofollow">http://www.chili-balkon.de/viecher/gefleckte-heidelibelle.htm</a><br />
5 &#8211; 6 cm große Libelle. Die gefleckte Heidelibelle gilt als gefährdet und wird immer seltener. Diese Libelle entfernt sich oft sehr weit vom Wasser. Beide Geschlechter tragen ausgedehnte gelbe Flecken auf den Flügeln. Der Lebensraum der gefleckten Heidelibelle sind verwachsene, flache und stehende Gewässer. Viele dieser Lebensräume werden Jahr für Jahr vernichtet.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Katty Carleo Barros<br />
Anwohnerin, Quartiersrratsmitglied Brunnenviertel 2005-2009<br />
Ramlerstr. 20<br />
13355 Berlin</p>
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