Afro-Dt. Spielgruppe, KindergruppeInterkulturelles Spielen, Singen und Tanzen

Afro-Deutsche Spielgruppe jeden 1. Sonntag im Kieztreff Gleimviertel

Ein Treffpunkt für binationale Familien mit dem Schwerpunkt afro-deutsche Kinder bietet seit 2005 die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen. Anfänglich im Café Multi-Kulti des Interkulturellen Hauses beheimatet erfreut sich die Spielgruppe inzwischen größerer Räumlichkeiten im Kieztreff Gleimviertel. Grundsätzlich ist der Treffpunkt für alle an interkulturellem Zusammenleben Interessierte offen.

Das Alter der Kinder reicht zur Zeit von 0 – 10 Jahren. Von 15 – 18 Uhr finden jeden 1. Sonntag im Monat afrikanischer Kindertanz, ein Theaterworkshop und gemeinsames Kochen statt. Daneben wird gemalt, gebastelt, gezeichnet, gesungen und natürlich gespielt. Im Sommer finden auch Aktivitäten im Freien statt.

Ins Leben gerufen wurde die Spielgrupe von einer Mutter, die selbst auf der Suche nach Austausch, Erfahrung und interkulturellen Fähigkeiten war. Dabei stellte sich heraus, dass sich bis dahin vor allem im Westteil der Stadt einige gute Angebote entwickelt hatten. Nun gibt es auch in Berlins Nordosten einen regelmäßigen Treffpunkt für afro-deutsch geprägte Familien.

Gemeinsamkeit und AbwechslungAfro-Dt. Spielgruppe, Gruppenbild 2009

In der Spielgruppe können Eltern und Kinder Stärke in ihrer Situation und Identität erleben. Denn es kommt zum Beispiel nicht selten vor, dass ein afro-deutsches Kind alleine in der Kita oder Schulklasse ist. Die Spielgruppe bietet Gemeinsamkeit und Abwechslung und fördert so Selbstbestimmmung und Selbstbewusstsein. Die Kinder werden spielerisch unterstützt und knüpfen neue Freundschaften.

Kulturelles Zusammenleben ist eine große Bereicherung. Gleichwohl können manche Ereignisse in der Nachbarschaft, Schule, Kita, im Freundes- oder Arbeitskreis Probleme verursachen. Die Spielgruppe kann hier mit offenen Ohren zur Seite stehen und auf geeignete Beratungstellen aufmerksam machen.

Die Spielgruppe begreift sich als ein Teil der berlin- und bundesweiten afro-deutschen Netzwerke. Es gibt einen ständigen Austausch und viele Kontakte mit anderen Organisationen ähnlicher Ausrichtung. Darüber hinaus sieht sich die Gruppe in der Mitverantwortung, Vereine und Initiativen zu unterstützen, die gegen rechtes und undemokratisches Handeln aktiv sind.

Die Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin kooperiert mit dem Verein El Colibri e.V. und wird in diesem Jahr von der Jugend- und Familienstiftung Berlin sowie von Aktion Mensch / Die Gesellschafter.de gefördert. Es gibt einen kleinen Beitrag von 3 €, der pro Familie und Treffen erhoben wird.

Ulrike Düregger, April 2009

Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin

Angebot

15 – 18 Uhr jeden 1. Sonntag im Monat
im Kieztreff Gleimviertel, Kopenhagener Straße 50,
Unkostenbeitrag: 3 €

Kontakt

Ulrike Düregger     Tel: 0175 – 32 73 104     Mail: email hidden; JavaScript is required

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Die Afro-Deutsche Spielgruppe stellt sich vor

2 Gedanken zu „Die Afro-Deutsche Spielgruppe stellt sich vor

  • 16. Dezember 2011 um 15:20
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    Liebe Ulrike Düregger!Wir haben heute zusammen telefoniert.Wir möchten gerne in den e-Mail-verteiler der Afro-deutschen Spielgruppe aufgenommen werden.Unsere Emailadresse ist oben zu lesen.Mit freundlichen Grüßen Marla und Luna

  • 15. Mai 2009 um 15:02
    Permalink

    Ich finde diese Initiative sehr gut & ich hoffe,ihr habt viel Spaß.
    Ich selbst bin Mutter einer – mittlerweilen 34Jahre alten „braunen“ Tochter, die sich selbst als AfroDeutsch bezeichnet & versteht. Sie lebt in Berlin Prenzl Berg – vielleicht kommt sie mal vorbei, wenn Euch das recht ist,daß auch so große „Kinder“ kommen. Vielleicht ist das auch für Euch interessant, mit einer deutschen „braunen“ junge Frau in Kontakt & ins Gespräch zu kommen. Meine Tochter ist Schauspielerin & Sängerin & leitet auch eine SPIELGRUPPE, nämlich die TheaterGruppe LiberatioNoir. Diese Gruppe hat ein wundervolles ( ja wirklich eins voller Wunder) Programm erarbeitet. Die Mitglieder dieser Gruppe sind alles AfroDeutsche & fast alle sind Schauspieler oder haben verwandte Berufe, alles junge Leute, manche auch noch Schüler. Diese Initiative ist zunächst vom Europäischen Kulturfonds/Brüssel unterstützt worden, dann auch vonden „Gesellschater“n der Aktion Mensch. Jetzt droht dieser AfroDeutschen Theatergruppe – trotz allseits gelobten Programms – das Aus. Warum ich EUCH das alles schreibe? Vielleicht seht Ihr ja eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme, habt Ideen, wo man noch Geld lcker machen kann oder macht uns einfach Mut (UNS, weil ICH die Aufgabe übernommen habe, Sponsoren & Auftrittsmöglichkeiten zu aquirieren). Jetzt bin ich ganz atemlos, Ihr möglicherweise auch & deshalb schließe ich erst mal mit einem lieben Gruß aus Worpswede

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