Kopenhagener Straße 50 – Zalando und Co

Billigarbeitsplätze für 7,01 Euro pro Stunde

Nebenan vom Bürgerverein Gleimviertel e.V., Kopenhagener Straße 50, befindet sich der Firmensitzt des Online Großhändlers Zalando. Bekannt durch die schrille Werbung „ ich schrei vor Glück …“.

Wegen einiger Fotos der historischen BEWAG Anlage, dem Humboldt Umspannwerk, die im Rahmen einer Reportage um die Kopenhagener Straße und der Berliner Denkmaltage geschossen wurden, ist  man schon mal bedroht, abgedrängt und beleidigt worden; Besuch definitiv unerwünscht!
Das kann im Nachhinein keinen mehr verwundern.
Nach Berichten des ZDF arbeiten die Beschäftigten von Zalando  zu einem Bruttolohn von 7,01 Euro pro Stunde, und unter Bedingungen die den Standards der ILO und dem deutschen Arbeitsgesetz widersprechen. Dieses Privileg teilen sie sich übrigens mit ander Onlinehändlern wie Amazon und Co., „Investoren“, die Arbeitsplätze schaffen mit Billiglöhnen und “Dienstleistern“  im Vertrieb, wie DHL-Service Partner, Hermes und GLS. Die einschlägigen TV-Berichte sind bekannt.
Der Verfasser hat sich um Zutritt zu dem von dem bekannten Industriearchitekten Hans Heinrich Müller entworfenen und 1924 bis 1926 erbauten Industriedenkmal bemüht. Dies wurde abgelehnt.

Auffallend die vielen jungen Menschen, die über die Kopenhagener Straße in Richtung Umspannwerk wuseln. Es herscht ein internationales Sprachgewirr. Sind sie erst mal auf dem Gelände verschwunden, werden sie an den beiden Ein/Ausgängen von zwei bulligen Security Mitarbeiter gut bewacht. Gibt es etwas zu verbergen?

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Hartmut Dold

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Die Kopenhagener Straße VII
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