Wird die Kopenhagener zur Baustellenzufahrt?

Es gibt Stilblüten der deutschen Sprache wie „Jahresendflügelfigur“, die so, wohl nur in der dahingegangenen DDR vorkommen konnten.
Aber das Beamtendeutsch der Gegenwart gibt auch einiges her. Die Rede ist von der „Zuwegung“ der geplanten Großbaustelle im nördlichen Teil des Mauerparks über die Kopenhagener oder Schwedter Straße, die nach dem katastrophalen Beschluss des Bezirksamts Mitte in den Bereich des Möglichen rückt.
Auch wenn dieses Szenario von allen Parteien und Bezirkspolitikern von Pankow nach aktuellem Stand ausgeschlossen wird – unmöglich scheint es nicht!

Foto HD

So regt sich inzwischen erster Bürgerprotest in Form von Spruchbändern und Flugbätter, genährt durch einschlägige Erfahrungen im Umgang der Verwaltung mit den Bürgern.

Das diese Sorge nicht unbegründet ist, ergibt sich aus diversen Paragraphen des Bau-und Verkehrsrechts, in denen von „Sondernutzungserlaubnis“, „privatrechtlicher Erschließung“  und von „temporärer Baustellenerschließung“, letztendlich also „Zuwegung“, die Rede ist.

Womöglich befindet sich der Streifen hinter dem „Kletterfelsen“, unmittelbar am Gleiskörper, wo sich ein Stellwerk befindet, im Eigentum der Bahn oder der Immo AG?

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Hartmut Dold

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Die Kopenhagener Straße VI

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