An der Ecke Schwedter / Korsörer hat ein neues Café aufgemacht.
Nein, nicht in den Räumen des verdrängten Niesen, sondern gegenüber Schwedter Str. 79 / Korsörer 12. Das neue heißt Sveda.

                   

 

Im Ex-Niesen auf der Ecke gegenüber wird noch immer gebaut. Da soll ja auch eine neue Lokalität reinkommen. Der Hauseigentümer Till Lindemann (Rammstein) bzw. die neuen Betreiber des was-auch-immer haben es offenbar nicht eilig. Die dort agierenden Bauarbeiter haben offensichtlich Zeit. Vielleicht will man auch noch mehr Gras über die Vertreibung des Niesen wachsen lassen.

 

Sveda sei ein Kunstname und habe keine Bedeutung sagen die Betreiber. Bleibt Ihnen Erfolg zu wünschen und einen Vermieter, der weniger launisch und willkürlich ist als Rammstein Frontmann Lindemann. Bislang haben sich die Eigentümer der Schwedter 79/ Korsörer 12, die Mauerblümchen GmbH & Co KG, allerdings eher durch ungenehmigte Sanierungsarbeiten „ausgezeichnet“. Aber vielleicht haben die neuen Eigentümer  nur einen merkwürdigen Geschmack bei der Benennung ihr Unternehmen und sind ansonsten faire Vermieter. Die Vorgänge in einem Haus in der Oderberger Straße, das wirtschaftlich der gleichen Eigentümerschaft (Pfitzer/Rechberg) zuzurechnen ist, geben allerdings Anlass zur Verunsicherung.

 

Die kullinarische Aufwertung des Gleimviertels geht weiter. Neben den drei Lokalen auf dem kurzen Stück Schwedterstraße wird es um die Ecke in der Gleimstraße bald ein weiteres asiatische Restaurant geben.

In der Gleimstraße 55 musste vor einem Jahr der Getränke-Hoffmann schließen, weil sich der Hauseigentümer, Herr Prinz, etwas Höheres, seinen Ansprüchen Angemesseneres für sein Haus wünschte. Laut Aushang wird dort ein Lokal mit Nepalesische Küche eröffnet. Höher geht es kaum.

Cant | 28. Juni 2019

 

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Neu im Kiez: Sveda