Mehr Altlasten im Boden als gedacht.

Jeder arglose Passant, der denkt, dass seit Monaten die Arbeiten bei der Fertigstellung des Mauerparks ruhen, der irrt sich. Die Arbeiten wurden nie unterbrochen, teilt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf Anfrage mit.

Allerdings habe sich im Zuge der Arbeiten „herausgestellt, dass die Bodenverunreinigungen aufgrund der Vornutzungen größer sind als die vorliegenden Gutachten haben erwarten lassen. Zudem waren in erheblichem Umfang Mehrmengen an Abbrucharbeiten zu leisten (versteckte Betonfundamente, Bodenplatten, Bauschuttverfüllungen, zurück gelassene Gebäude/ Gebäudereste).“1

Das dürfte niemanden überrascht haben, außer den Senat. Damit wird der seinerzeit mit der CA Immo AG und der Groth-Gruppe ausgehandelte skandalöse „Mauerparkvertrag“: Super profitable Baurechte nördlich des Gleimtunnels gegen Flächen für die Fertigstellung des Mauerparks südlich desselben, nur noch nachteiliger für das Land.

Bis heute muss niemand der seinerzeit verantwortlichen Politiker Konsequenzen fürchten. Geschäfte mit Groth zum Nachteil des Landes Berlin sind hierzulande halt üblich, nicht nur am Mauerpark.

1 Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Nelken

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Mauerpark. Wo graben sie nur …