Mehr Datenschutz über VPN

Beim Surfen im Internet sollte man aus verschiedensten Gründen vorsichtig sein. Virenscanner sind mehr Teil des Problems als die Lösung. Den besten Schutz bietet gegenwärtig VPN. Was ist das und wie komme ich da ran?

Ein virtuelles privates Netzwerk, kurz VPN, schützt beim Surfen die Privatsphäre und birgt den praktischen Vorteil, dass IP-Sperren kein Hindernis mehr darstellen.

Das Virtual Private Network (kurz VPN) dient im Wesentlichen dazu, eine Verbindung zwischen zwei oder mehr Computern oder Netzwerken über einen geschützten Server herzustellen. Im VPN Netzwerk surft man praktisch in einem Tunnel. Die eigene IP Adresse wird verschleiert. Dadurch lassen sich Webseitenaufrufe nicht zurückverfolgen.

Professionelle VPN Tools sind in der Regel kostenpflichtig und beginnen ab 6 Euro im Monat. Bei einem kostenlosen VPN Provider stellt sich die Frage, ob nicht Geheimdienste wie NSA, CIA, GCHQ, der Bundesnachrichtendienst oder wie sie alle heißen, dahinterstecken.

Aber es geht auch einfacher

Ab Version 38 hat der Opera-Browser serienäßig eine VPN-Funktion an Bord – kostenlos. Man braucht kein Konto, muss sich nicht anmelden, nichts vorbereiten – einfach das VPN im Browser aktivieren und im Virtual Privat Network surfen.

Opera hatte vor einer Weile einen Anbieter von VPN-Lösungen gekauft (SurfEasy) – und nun den Service einfach in den Browser integriert. Laut Opera wird damit sowohl die IP des Users wie seine Herkunftsort verschleiert. Darüber hinaus ermöglicht ein VPN, dass man auf Inhalte zugreifen kann, die für deutsche User gesperrt sind – etwa YouTube-Videos oder Musik.

Ich habe Opera als weiteren Browser installiert und über den Menüpunkt/Einstellungen VPN aktiviert. Wem das noch nicht reicht kann über Strg+Shift+N noch die Privatfunktion aktivieren.

Die Geschwindigkeit leidet etwas aber nicht signifikant. Den neuen Opera Browser findet man leicht im Internet, weshalb ich nicht verlinke.

Hartmut Dold

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Gleimviertel – Technik

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