Auswahlentscheidung getroffen

Wer das eine oder andere mal schon in anderen europäischen Großstädten unterwegs war weiß, die digitale Infrastruktur in Berlin ist provinziell. Dies soll sich ändern. Wie das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin heute mitgeteilt hat, ist die Firma „social federation GmbH“  nach einem Auswahlverfahren mit der Umsetzung des Projekts zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Berlin betraut worden.

Ziel des Projektes ist es, die Anzahl kostenfrei nutzbarer WLAN-Hotspots in der Stadt signifikant zu erhöhen und damit die digitale Infrastruktur Berlins weiter auszubauen.

„Die Firma wird mehrere hundert Standorte mit einem 24/7, d.h. zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausstatten“, erläutert Staatssekretär Böhning das Angebot. „Und dies nicht nur in der Innenstadt, sondern mit einer Verteilung auf alle interessierten Bezirke.“ Berlinerinnen und Berliner, aber auch Touristinnen und Touristen sollen von der neuen WLAN-Infrastruktur profitieren.

Mit unserem WLAN im Kieztreff waren wir insofern zufrieden als es im Büroraum funktionierte. Im Versammlungsraum, knapp 10 Meter entfernt war dann Schluss. Deshalb konnte beispielsweise die Piratenfraktion bei uns nicht tagen. Aber das hat sich ja inzwischen durch die Kündigung des Kieztreffs eh erledigt. Ein Schritt vor, zwei zurück?

Was nutzen uns Hotspots, wenn wir uns nicht mehr begegnen?

Hartmut Dold

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Freies W-LAN für Berlin

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