Austellung des Umweltladens Mitte im Berolinahaus

Im März und April 2015 wird erstmalig eine Ausstellung über ein ganz besonderes Berliner Kleinod in der Berolina Galerie im Rathaus Mitte gezeigt. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Gleim-Oase wurde eine umfangreiche Dokumentation mittels zahlreicher Fotos, Karten und erläuternder Kurztexte erstellt.

Auf 24 Schautafeln erfährt man nicht nur viel Interessantes über Entstehung und Entwicklung der Oase. Auch ihre Bedeutung als Stadtnatur, Sozialraum und Ort für Kunst und Kultur wird gewürdigt.

Die Gleimstraße war während der Teilung Berlins in Höhe des gleichnamigen Tunnels geteilt. Auf Westberliner Seite wurde 1985 eine liebevoll gestaltete Mittelinsel angelegt. Bepflanzungen, geschwungene Sitzgelegenheiten, Schachtische sowie mehrere Skulpturengruppen aus Gitterrosten luden zum Verweilen ein.

Nach der Grenzöffnung 1989 wurde die Straße zu einer wichtigen Ost-West-Verbindung. Der Park geriet in Vergessenheit. Er wucherte zu und war kaum mehr zu erkennen.
2010 begannen aktive Kiezläufer mit der Säuberung und dem Freischneiden der Skulpturen. Dank bürgerschaftlichem Engagement ist die Oase inzwischen wieder zu einer grünen Insel mitten in der Stadt und einem Ort der Begegnung geworden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Gleimoase durch die geplante Nordbebauung des Mauerparks und des Kreisverkehrs am Gleimtunnel nicht geschleift wird.

Weiteres auf: gleim-oase.de und facebook.com/gleim.oase.

Ort: Berolina Galerie im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Alle 31
Eröffnung: 4. März 2015, um 14 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Haus und zur Galerie ist barrierefrei.

Hartmut Dold

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Die „Gleimoase“ – Kunstwerk und Stadtnatur

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