Sozialer Wohnungsbau heute

Wie aus der Beantwortung einer Anfrage im Abgeordnetenhaus zu entnehmen ist, soll ein Teil der  nördlichen Bebauung des Mauerparks sozial gefördert werden. In seiner Antwort wo genau, wollte sich der Senat nicht festlegen lassen. Fakt ist, es stehen rund 6,6 Mio. öffentlicher Förderung im Raum. Ob nur für die Lärmschutzwand wird man sehen.

Gegner dieses Deals kritisieren vor allem die „subventionierte“ Kaltmiete  von 6,50 Euro pro Quadratmeter als Feigenblatt für einen sozialen Wohnungsbau. Das könnten sich sozial schwache Mieter nicht leisten.

Wie es gegenwärtig aussieht, soll das Landesunternehmen Gewobag für viel Geld relativ teure Sozialwohnungen an einem hochgradig verlärmten Standort, quasi als bewohnte Lärmschutzwand, kaufen, um das Baurecht für die teuren Groth-Wohnungen gegenüber der Schwedter- und der Gleimstraße zu legitimieren.

Anfrage: http://www.gleimviertel.de/wp-content/uploads/2015/02/S17-15339_La-rmschutzwohnungen_Gewobag1.pdf

Hartmut Dold

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Bezahlt Berlin die Lärmschutzwand im Mauerpark?

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