Wohnungen stehen zum Verkauf, was wird aus den Mietern?

Eines der wenigen unsanierten Häuser in der Kopenhagener Straße im Gleimviertel ist die Nr. 36 am Ende der Sackgasse. Ab 4. November 2014 wird es von der international operierenden Immobilienfirma Engel & Völkers Berlin vermarktet. Die Rede ist von 29 Wohneinheiten, die im Bestand der „Caliburn Living Gruppe“ sein sollen, die als Projektentwickler auftritt.

Als Filetstück werden zwei Dachgeschosswohnungen ( 163 m² und 212 m²) angeboten. Bereits 3 Notartermine sollen feststehen, obwohl mit der Einrüstung und den Bauarbeiten noch gar nicht begonnen wurde.

Engel & Völkers rechnen mit Verkaufspreisen zwischen 3.450 Euro/m² und 5.650 Euro/m². Das wird auch notwendig sein, damit sie sich weiter ihrem Hobby, dem Polospiel auf Mallorca, ungestört widmen können. Das erfährt man z.B. aus dem Hochglanzbuch „Männer – Leben, Träume und Passionen“ Christian Völkers im großen Portrait.

Welchen Traum träumen eigentlich die Menschen, die noch im Haus Kopenhagener 36 leben? In welchem Stadium ist eigentlich das Baugenehmigungsverfahren? Beginnt jetzt der gleiche Albtraum wie im Haus schräg gegenüber ( Kop 46 )?

Siehe auch: KA-0682/VII

Hartmut Dold

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Kopenhagener 36

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