Lärmschutzgutachten

Manchmal klopft man sich auf die Schulter und meint: Haben wir doch schon alles vorausgesagt. Deshalb überrascht uns das indirekt veröffentlichte Ergebnis des Schallschutzgutachtens bezüglich der geplanten Wohnbebauung im nördlichen Teils des Mauerparks nicht wirklich.

Gegenstand war eine große Anfrage des Bezirksverordneten Urchs/ Die LINKE der BVV Mitte zum Stand des Bebauungsplanverfahrens 1-64 (Mauerpark). In der Antwort nahm Baustadtrat Spallek auch zum Schallschutz Stellung.

Bisher liegen 2 Gutachten vor, an letzterem wird noch gearbeitet.

„Das letztgenannte kam zudem Ergebnis, dass die zwei 15 bis 16 m breiten Lücken, die in der Querriegelbebauung entlang der Eisenbahn im Rahmen des städtebaulichen Gutachterverfahrens vorgesehen waren, für einen zu großen Schalleintrag in die dahinterliegenden Bereiche des Wohngebiets führen. Durch Schließung der Lücken mit siebengeschossigen Wohngebäuden, die lediglich im Erdgeschoss jeweils eine 5 bis 6 m breite, schallabsorbierend ausgekleidete Durchfahrt aufweisen, können die Orientierungswerte für den Städtebau gemäß Anlage 1 der DIN 18005 ausreichend eingehalten werden.“

Die schönen fünfgeschossigen Modellhäuser, so schnell werden sie zu Schall und Rauch und gehen, jedenfalls zum Teil, in einem siebengeschossigen Querriegel auf. Aber wer will schon in einer Lärmschutzwand wohnen?

Große Anfrage: http://www.gleimviertel.de/wp-content/uploads/2014/11/GA_1680_IV.pdf

Hartmut Dold

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Mauerpark – zum Stand der Planungen 11/14

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