Ein Angebot, das Mut macht

Das Gesprächsangebot von Stadtrat Kirchner/Grüne am 1. Oktober 2014 im Haus der Sinne bezüglich der Situation um den seit 3 Jahren gesperrten Spielplatz Rhinower/Ecke Kopenhagener hatten überraschen viele Bürger angenommen. Nicht nur die Koppegärtner waren gekommen sondern auch viele Anwohner.

Das Ergebnis ist ein Kompromiss, der der Bürgerinitiative erst mal Zeit und Raum lässt. Einstimmig beschlossen wurde der Rückbau der gefährdeten Spielgeräte durch das Grünflächenamt bis Frühjahr 2015. Dazu wird es im Februar einen Termin mit den Anwohnern zur Abstimmung darüber geben, wie genau das gestaltet wird. Alle weiteren erforderlichen Arbeiten werden von den Anwohnern geleistet.

Eine Zwischennutzung durch die Koppegärtner wird zugelassen, wenn das Konzept stimmt. Die Gestaltung wird den Koppegärtnern und interessierten Anwohnern überlassen. Die Regie soll unter dem Dach des BV Gleimviertel e.V. erfolgen.

Hintergrund für die pragmatische Zwischennutzung ist die Tatsache, dass der Bezirk Pankow für eine Wiedereröffnung des Spielplatzes keine Sachmittel in die Hand nehmen kann oder will. Die Gesamtlage der Spielplätze im Stadtbezirk ist in der Tat prekär.

Natürlich wollte ein Teil der Diskutanten eine zeitnahe Wiedereröffnung als Spielplatz. Das sei aber illusorisch, so Kirchner.

Die Koppegärtner möchten die Anwohner_Innen, die sich gegen einen Naturgarten aussprachen, für ihr Konzept gewinnen.

Deshalb wollen sie sich am 20. oder 21. Oktober 2014 treffen, um über das weitere Vorgehen zu diskutieren.

Hartmut Dold

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Neues zum Spielplatz Rhinower/Ecke Kopenhagener

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