Zwischenbericht

Auch nach den großen Ferien ist der öffentliche Spiel- und Sportplatz an der Schule am Falkplatz weiter gesperrt. Am 1. September hatte Andreas Otto/Grüne, Vereinsmitglied des BV Gleimviertel und MdA zu diesem Thema eine öffentliche Sprechstunde an der Gleim/Ecke Sonnenburger Straße abgehalten. Aus den Gesprächen mit den Anwohnern hat er folgendes Fazit gezogen:

Die Mehrheit der Bürger spricht sich für eine öffentliche Nutzung des Geländes aus. Deshalb müsse „Der Flächenbedarf der Schule … mit dem öffentlichen Anspruch in Einklang gebracht werden“.

Der vor 10 Jahren im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ neu gestaltet Spiel- und Sportplatz erfreut sich einer großen Nutzervielfalt, zu der vor allem auch der Kieztreff des Bürgervereins Gleimviertel e.V. beiträgt. Dieser ist der Schulleitung der Grundschule am Falkplatz schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Über die Konflikte haben wir bereits mehrfach berichtet.

Um die Situation möglichst zeitnah zu entspannen und eine nachhaltige Lösung zu finden, müsse laut Otto zunächst die Trägerschaft für das Gelände geklärt werden. „Zudem sind räumliche oder zeitliche Nutzungsabgrenzungen des Platzes denkbar“.

Weil der Gleimkiez insgesamt über wenig Freiflächen zur öffentlichen Nutzung verfüge, müsse deren Doppelnutzung besser organisiert werden. „Wir möchten den Austausch zwischen den Interessengruppen weiterhin fördern und schließlich Kompromisse und klare Regeln finden“, sagt Otto.

Entsprechende Vorschläge auch bezüglich der Raumsituation der Schule und des Kieztreffs sind von der Schulleitung bisher abgelehnt worden. Die zuständige Stadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz/SPD zeigte sich im Prinzip kompromissbereit aber in den Einzelheiten überfordert.

Hartmut Dold

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Spiel- und Sportplatz an der Schule am Falkplatz

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