Anfrage gestellt

Wenn innerstädtische Bauvorhaben mit Baugenehmigungen immer näher an öffentliche Sporteinrichtungen und Kinderspielplätze oder Kinderbauernhöfe heranrücken, sind Nutzungskonflikte und Klagen vorprogrammiert. Trifft das auch auf die Neubauten am Cantianeck zu?

Das fragt in einer kleinen Anfrage M. Nelken/LINKE das Bezirksamt Pankow.

Er möchte Folgendes wissen:

1. Wurden im Baugenehmigungsverfahren für die Wohnanlage „Cantianeck“ die möglichen Nutzungskonflikte mit den gegenüber liegenden Sportflächen des Jahn-Sportparks geprüft?
2. Sind im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens Gutachten zur Lärmemission, die von der abendlichen Sportplatznutzung ausgeht, beigebracht worden? Wurde dabei insbesondere die Lärmemission der Hockeynutzung untersucht?
3. Sind im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens Gutachten zur Lichtemission, die von der Flutlichtanlage ausgeht, erstellt worden?
4. Enthält die Baugenehmigung Auflagen zum passiven Schallschutz gegenüber den Sportflächen?
5. Kann das Bezirksamt ausschließen, dass in Folge der heranrückenden Wohnbebauung zukünftig die Nutzung der gegenüberliegenden Sportflächen in den Abendstunden und an den Wochenenden eingeschränkt werden muss?
6. Hat das Bezirksamt den kommunalen Betreiber des Sportparks im Baugenehmigungsverfahren als Drittbetroffenen beteiligt?
7. Ist es zutreffend, dass die Senatsverwaltung für Inneres und Sport Widerspruch gegen die Baugenehmigung des Bezirksamtes Pankow eingelegt hatte?

Auf die Antwort sind wir gespannt.

Das Thema ist nicht ohne Brisanz, plant doch der Senat einen Um- und Ausbau des Jahnsportparks in naher Zukunft. Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat die Verwaltung von Senator Henkel damit beauftragt.

Antwort: http://www.gleimviertel.de/wp-content/uploads/2014/08/0629-VII.pdf

siehe auch: http://www.gleimviertel.de/archives/16168

Hartmut Dold

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Nutzungskonflikte am Cantianeck?

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