Was wird aus unseren Politikern?

In unserem Verein ist es einfach. Der Vorstand wird durch eine Wahl bestimmt. Die Gewählten arbeiten ehrenamtlich. So einfach ist es auf nationaler Ebene nicht. Wir sind deshalb wirklich froh, dass wir in einem Sozialstaat leben. Da brauchen sich ehemalige Regierungsvertreter wie Herr Pofalla, Herr Rößler oder Andere  keine Sorgen wegen ihrer materiellen Absicherung zu machen.

Für andere Vorgänger wie Niebel und Westerwelle wurde ja auch gesorgt. Auch dafür betreiben Parteien ihre Stiftungen. Andere, wie Schröder, Fischer und Steinbrück sorgen für sich selbst.

Bei Ronald Pofalla ist es ein Staatsbetrieb, der ist zwar AG, aber zu 100% in Staatsbesitz. Deshalb muss er etwas Abstand halten, wegen der großen medialen Aufmerksamkeit. Er darf erst im nächsten Jahr zur Bahn-AG wechseln als Generalbevollmächtigter für politische Beziehungen und Blah, Blah. Bis zu seinem Antritt im Januar 2015 bleibt er Abgeordneter mit den entsprechenden Bezügen. Danach ist ihm der Weg in den Vorstand frei, wenn er politisch liefert. Das hat er bereits einmal bewiesen, in dem er die NSA Affäre für beendet erklärt hatte. Damit hatte der Mohr seine Schuldigkeit getan.

Besonders gerührt waren wir als … Augenblick noch, jetzt haben wir ihn wieder, Ex Wirtschaftsminister und Vizekanzler Rößler als Vertreter des Weltwirtschaftsforums in Bern bei der Kanzlerin vorsprechen konnte. Vielleicht hat er sie gefragt, warum sie die FDP bei der letzten Bundestagswahl unter die 5% Hürde gedrückt hat. Jetzt hat sie ein viel größeres Problem – die AfD.

Auch Martin Schulz/SPD hat es schwer. Leidenschaftlich hat er um den Posten des Kommissionspräsidenten der EU gerungen. Der Sache wegen. Jetzt muss er froh sein überhaupt Kommissar einer Behörde zu werden. Das ist aber das Problem. Den vakanten Posten besetzt jetzt Oettinger von der CDU.

Werden vielleicht Personalien überschätzt? Auch wir haben uns immer wieder gefragt, ob wir nicht einfach austauschbar wären. Natürlich nicht – oder?

Hartmut Dold

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