Immer mehr Ungereimtheiten um die Bauplanung im Mauerpark

Nachdem der Termin über die öffentliche Auslegung der Baupläne der Groth-Gruppe angeblich noch offen ist, erhitzen andere Details der Bau-und Verkehrsplanung die Gemüter. Erste Gutachten zum Gleimtunnel und zur Verkehrserschießung sind aufgetaucht.

Inzwischen hat die Groth-Gruppe eine eigene Planungsgesellschaft gegründet, die “Groth u-invest Elfte GmbH & Co Gleimstraße KG“, die ihrerseits externe Gutachter beauftragt hat.

So gibt es ein Gutachten mit dem nicht unbedingt kurzen Titel: „Kurzgutachten I-463-13 G zum Gleimtunnel in 13555 Berlin-Wedding – Konzept zum Abbruch des nordwestlichen Flügels des Gleimtunnel-Widerlagers für einen Straßenanschluss an das Erschießungsgebiet im Rahmen des Projektes “AMP Am Mauerpark Berlin-Mitte”, der Firma Specht, Kalleja und Partner GmbH Beratende Ingenieure.

Die schlagen den Abriss der 11 Meter langen Widerlagernordwand des Gleimtunnels vor, vorbehaltlich eventueller denkmalpflegerische Auflagen. Aus „ konstruktiv-geometrischer Sicht” sei das möglich.

Ein anderes Gutachten der Firma PST GmbH beschäftigt sich mit der Zufahrtsstraße zum geplanten Neubaugebiet. In 2 Varianten werden Kreisverkehre vorgeschlagen, was einen Teilabriss der Gleimoase zu Folge kätte.

In den Gutachten heißt es: „“Der Rückbau des Hochbeetes und die Asphaltierung des Straßenbelages ermöglicht es, den Radverkehr auf die Fahrbahn zu verlegen und somit die Situation für die Verkehrsteilnehmer angenehmer und sicherer zu gestalten.”

In jedem Fall verlangt die verkehrstechnische Erschließung einen Zugriff auf öffentliche Flächen. Das wird noch spannend.

Hartmut Dold

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Die Gleimoase muss weg – der Gleimtunnel wird angesägt

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