Wer bestimmt im Mauerpark?

Im Gefolge der olympischen Winterspiele in Sotchi kann man schon mal ein russisches Sprichwort erwähnen und es auf das zukünftige Management des Mauerparks anwenden. Wird hier des Fell des Bären zerlegt, bevor er geschossen wurde? Den Eindruck konnte man von der bezirksübergreifenden Veranstaltung der Grünen am 11.Februar 2014 schon haben.

Oberflächlich gesehen ging es darum, wer zukünftig den erweiterten Mauerpark managt, Pankow oder Mitte, oder der jeweilige Stadtbezirk auf seiner Mauerparkfläche für sich.

Aber bis auf die südlich des Gleimtunnels gelegene Fläche, die im Sommer als Erweiterungsfläche dazu kam und beide Stadtbezirke tangiert, befindet sich der größere, von der Bernauer Straße ausgehende Teil, noch im Besitz der Immo AG, dem österreichischen Immobilienunternehmen als Nachfolger der Bahntochter Vivico.

Es ist ja nicht verkehrt sich frühzeitig Gedanken zu machen und Schaubilder zu entwickeln. Aber in dem Spiel spielen noch andere mit. Die CDU/SPD in Mitte, der Immobilienbesitzer, wie erwähnt, und der Senat und die Stadtgrün GmbH.

Alles an der Frage festzumachen, ob und wo gegrillt werden wird und ob und wo zukünftig Toilettenhäuschen stehen werden ist lächerlich.

Da hat nun Stadtrat Kirchner/Pankow auch wieder Recht : „alle Planungen sind für die Katz, weil die Wirklichkeit ganz anders ist“.

Ja, aber warum dann diese Veranstaltung? Ist es das Mäntelchen, was sich Kommunalpolitiker gern umhängen, um dann später auf umfassende Bürgerbeteiligung zu verweisen?

Was sollen wir dem hinzufügen? Vielleicht, dass auch um Geld geht wie immer?

Hartmut Dold

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Der Mauerpark in einer Hand?

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