Und mit ihm die Duldungsklagen

Nach dem die ersten juristischen Attacken gegen die Bewohner des Hauses Kopenhagener Straße 46, dem JAHNKE Haus, im Herbst 2013 vom Winde verweht wurden – sie waren sowieso nur als Mobbing für Mieter gedacht – rieseln jetzt neue juristische Briefschreiben der Christmann Gruppe und der von ihr beauftragten Steinpilz Kanzlei in die Briefkästen der Hausbewohner. Das Ziel ist klar. Zersetzen, zermürben, verunsichern. War da nicht mal was?

O.K. Folter und Einzelhaft sind nicht zu erwarten. Wenn man wohnungslos wird, sich wegen den anstehenden juristischen Auseinandersetzungen zerstreitet, wenn ein jahrzehntelanges Zuhause zerbricht oder man einfach nur umzieht – es hat tiefgreifende Folgen!

Aber so leicht wird es nicht werden. Die Bewohner wehren sich. 40 Mietparteien der Kopenhagener Straße 46 und der Winsstraße 59 haben sich anwaltlichen Rechtsbeistand besorgt. Das braucht Nerven und Geld, und gute RichterInnen. Hoffen wir das Beste.

In letzter Zeit gab es durchaus mieterfreundliche Urteile. Die Gegenbeispiele wurden publik gemacht. Die Öffentlichkeit und die Medien sind sensibilisiert. Der Blog Kopenhagener 46 spiegelt die aktuellen Geschehnisse hautnah wieder.

Weiter so!

Hartmut Dold

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Leise rieselt der Schnee

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