Wir gehen der Sache nach

Es ist schon einige Tage her, dass über den Dächern von Bremen und auf dem gleichnahmigen Flughafen ein unbekanntes Flugobjekt gesichtet wurde. Immerhin wurde der Luftraum gesperrt und Flüge umgeleitet. Ein Polizeieinsatz erfolgte. Seit dem wetteifern die Medien über den Verursacher der Aufregung. Wir haben recherchiert und können die Lösung exklusiv propagieren.

Schon wegen auffälliger Kondensstreifen am Himmel, fotografiert aus unserem Kieztreff heraus, hatten wir einen Verdacht. Inzwischen haben wir uns in die Materie eingearbeitet und wissen Bescheid. Wegen des zu erwartenden Nachtflugverbots durch die Luftsicherheitsbehörden, hat die Deutsche Bahn-AG einen letzten verzweifelten Versuch unternommen, um ihr Projekt „Drohnen gegen Sprayer“, das kurz vor dem erfolgreichen Abschluss steht, zu retten und einen letzten Feldversuch gestartet.

Gut, dass sie kein Logo auf ihrem Flugobjekt hatten. So konnte es unbemerkt entschwinden. Gleichwohl finden offenbar Tag-Versuche weiter statt, wie die Kondensstreifen über dem Gleimviertel beweisen. Das ist erlaubt –  allerdings insofern Makulatur, weil die Sprayer gewöhnlich nachtaktiv sind.

Liebe Bahn! Kümmert euch doch bitte mehr um Kundenservice, Pünktlichkeit, bezahlbare Preise und um Eure Vorstände. Solltet Ihr die Berliner S-Bahn weiter so runter wirtschaften, muss ein anderer Betreiber übernehmen. Was kostet denn eigentlich der Joystickangriff auf Sprayer dem Steuerzahler?

Hartmut Dold

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Unbekannte Flugobjekte über dem Gleimviertel?

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