Nachtflugverbot für die Drohnen der Bahn-AG

Mit Drohnen Sprayer auffinden. So hatte sich die Bahn-AG das vorgestellt und auch entwickelt. Flugapparate, die nicht viel kosten, dafür aber mit Wärmebildkameras ausgerichtet, in der Lage sind, nächtliche Sprayer aufzunehmen und zu identifizieren. Immerhin geht es um eien Schaden von fast 8 Millionen Euro jährlich. Daraus wird aber leider nichts. Jedenfalls nicht nachts.

Jetzt haben die Luftsicherheitsbehörden den nächtlichen Einsatz der Minidrohnen verboten. Die Drohnen tagsüber einzusetzen sei erlaubt. Ob das wirklich hilfreich ist?

Die Bahn hatte ihre Testreihe erfolgreich abgeschlossen. Die Flugapparate sollten nur 50.000 Euro kosten. Sie fliegen in 150 Meter Höhe und sollen geräuschlos sein. Gesteuert werden sie von einem Sicherheitsmitarbeiter per Joystick oder über Autopilot.

Hallo?

Es muss ja nicht jeder mit dem Thema Amerikas heimliche Kriege und der Diskussion um den Drohneneinsatz im Cyberkrieg vertraut sein. Wer sich dafür interessiert, sollte in der ARD Mediathek vom 28.11.2013 ab 23:00 Uhr vorbeischauen.

Mal abgesehen davon, dass die Flughöhe im flachen Berlin-Brandenburger-Land gerade noch so geht; aber Joystick und Mann dahinter? Wird er dann irgendwann eine Mini-Hellfire-Rakete Made by Bahn mit Farbbeuteln und Stinkbombe abschießen, um die Sprayer zu vertreiben?

Wieder ein schönes Beispiel dafür, wie sich globale und lokale Ereignisse ideologisch und medial verzahnen können.

Hartmut Dold

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Drohneneinsatz in Deutschland?

Ein Gedanke zu „Drohneneinsatz in Deutschland?

  • 13. Januar 2014 um 02:57
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