Fußgänger vs. Radfahrer?

Jüngst erreichte uns eine Zuschrift zu einem offenbar brisanten Thema. Es geht um die Schönfließer Brücke und das Verhalten von Radfahren und Fußgänger. Vielleicht sogar um mehr? Verschärft sich der Ton unserer Mitbürger untereinander? Gibt es mehr Unduldsamkeit und Respektlosigkeit gegenüber dem Anderen? Wir werden der Sache nachgehen!

Das Thema ist eigentlich harmlos und die Rechtslage klar. Auf der Schönfließer Brücke, genauer auf der Behelfsbrücke zwischen der Dänen- und der Sonnenburger Straße (die alte Brücke wurde 1945 durch Bombentreffer zerstört), herrscht eindeutig Absteigepflicht für Radfahrern. Nicht alle halten sich daran, wenngleich wir rücksichtslos Radelnde bisher nicht wahrgenommen haben.

Dann gibt es die, die Recht haben, unbotmäßige Fahrradfahrer auf ihr Fehlverhalten im höflichen Ton aufmerksam zu machen und Rechthaber, die die Täter am Tatort fotografieren, beschimpfen und bedrohen.

Dagegen wendet sich unser Leser. Er schlägt eine Infoaktion mit Flyer und Gesprächen statt. Könnte sich aber auch vorstellen, Buttons zu verteilen mit der Aufschrift „Schieben für den Kiezfrieden“ oder „Ich steige ab – gegen Aggression“ Ihm geht es um das gute Miteinander im Kiez. Uns auch!

Was halten Sie davon und würden Sie eine derartige Aktion unterstützen?

Es nimmt einfach immer mehr zu. Da gibt es Bürger, die das Ordnungsamt wegen der Spätis terrorisieren und Andere, die sich darüber aufregen, dass ein Straßenfest oder ein spontaner Trödelmarkt stattfinden und Baumscheiben auf den Bürgersteigen begrünt werden. Wollen wir das, oder ein nachbarschaftliches Miteinander, wie es immer war.

Meinungen und Anregungen willkommen.

Hartmut Dold

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Tatort Schönfließer Brücke

Ein Gedanke zu „Tatort Schönfließer Brücke

  • 1. Januar 2014 um 00:51
    Permalink

    Very interesting points you have mentioned , thanks for putting up. “Women have been trained to speak softly and carry a lipstick. Those days are over.” by Bella Abzug.

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