Ein zu hoher Preis

Für einen Mauerpark ohne Wenn und Aber

Die Diskussion um die Bebauung des Mauerparks und aktuell das Protokoll des 2. Treffens der Bürgerwerkstatt bringt uns dazu, als Anwohner und Mitglieder des Bürgervereins Gleimviertel hier einmal Stellung zu nehmen.

Grafik "Der traurige Park" von Jutta Stern

Wir kennen die bewegende Geschichte der letzten 20 Jahre, in denen sich die Anwohner für die Fertigstellung des Mauerparks eingesetzt und gegen verschiedene Bebauungspläne erfolgreich zur Wehr gesetzt haben. Seit wir hier wohnen (seit 2006) haben wir uns selbst an solchen Aktionen beteiligt. Die Pläne des Baustadtrats Mitte, Ephraim Gothe, Land für die Bebauung gegen Parkfläche zu tauschen, verfolgen wir mit wachsender Anspannung.

Ganz besonderes Unbehagen verursacht uns die Entwicklung in der Bürgerwerkstatt. Wenn man das Protokoll der 2. Sitzung liest, bekommt man den Eindruck, dass die Teilbebauung des Mauerparks schon beschlossene Sache ist und es nur noch darum geht, diese möglichst „bürgernah“ zu gestalten. Deshalb sind wir gegen die Teilnahme an dieser Bürgerwerkstatt. Da es dazu unterschiedliche Auffassungen gibt, denken wir, es sollte ein Meinungsbild hergestellt werden.

Hier ist unsere Sicht der Dinge:

Selbst wenn der Mauerpark heute in seiner ursprünglich geplanten Größe (Prof. Lange) fertiggestellt wäre, hätte das Gleimviertel im Vergleich zu anderen Stadtvierteln immer noch sehr wenig Grünfläche pro Einwohner in Haustürnähe.

Nun ist da die Rede von 600 Wohneinheiten, die nördlich des Gleimtunnels auf Weddinger Seite errichtet werden sollen. Damit würden dann ca. 1500 oder noch mehr neue direkte Anlieger (mit ihren Hunden und Autos) hinzukommen. Das bedeutet eine völlige Überlastung für den ganzen Bereich Schwedter Straße, Korsörer Straße und Kopenhagener Straße und damit die Zerstörung der beschaulichen Kiezszene, die diesen Teil des Gleimviertels auszeichnet. Und wie ein Jugendbauernhof mit Tieren im Schatten von 6-stöckigen Häusern weiter existieren soll, ist uns auch völlig schleierhaft.

Spielplätze, Falkplatz, Mauerpark (auch wenn er dann im Sinne von Herrn Gothe um 6 ha erweitert wäre) wären ebenso einer steigenden Belastung ausgesetzt, ganz zu schweigen vom zunehmenden Durchgangsverkehr in der Gleimstraße, in der das vorgeschriebene Tempo 30 sowieso schon längst zur Farce geworden ist.

Wir fordern daher die Fertigstellung des Mauerparks ohne Wenn und Aber. Wenn der Preis dafür jedoch die Bebauung im Norden und Süden des ursprünglich einmal im Flächennutzungsplan als Grünfläche ausgewiesenen Areals sein soll, dann ist uns dieser Preis entschieden zu hoch. Dann ist es immer noch besser, wenn alles so bleibt wie es ist.

Wir freuen uns über weitere Beiträge, Stellungnahmen oder Kommentare.

Jutta und Rainer Stern,
Mitglieder im Bürgerverein Gleimviertel,
20. Oktober 2010

Grafik: Jutta Stern, „Der traurige Park“

Zum Thema:

Fotoprotokoll der Bürgerwerkstatt Mauerpark am 6.10.2010 (pdf, 2.17 MB)

Bericht der Freunde des Mauerparks zur Bürgerwerkstatt vom 6.10.2010

Stellungnahme des Baustadtrats in Mitte zur Planung, 14.10.2010 (pdf, 203 KB)

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Forum Mauerpark: Aufruf zur Diskussion

10 Gedanken zu „Forum Mauerpark: Aufruf zur Diskussion

  • Pingback: “Jede nachfolgende Generation wird uns verfluchen, wenn wir es zuließen, dass der MauerPark bebaut wird” Michael Haufe 1965 – 2013 ·

  • 6. November 2010 um 15:25
    Permalink

    Wie kann es nur sein, dass wir angeblich in einer Demokratie leben und die BürgerInnen aber nicht gehört werden! Die Mehrheit der BürgerInnen möchte meines Erachtens Grünfläche, wenn man sieht, wie stark der Mauerpark genutzt wird und welcher Widerstand sich gegen eine eventuelle Bebauung formiert. Wenn die Bedürfnisse der Gemeinschaft nicht genügend berücksichtigt werden, wird es sicher Auseinandersetzungen geben, die, wie ich befürchte, das friedliche Miteinander stören werden. Das kann in niemandes Interesse sein, schon gar nicht derer, die eventuell dort wohnen oder arbeiten werden.
    Also: Grünfläche! Davon fehlt es uns hier sowieso.

  • 4. November 2010 um 12:38
    Permalink

    „Nachtigall, ick hör Dir trapsen!“ oder „Was dem Einen seine Eule, ist dem Anderen seine Nachtigall“.

    Ursprünglich standen 2 Meinungen gegenüber!
    1. Keine MauerParkBebauung – moderne Städte wissen den Wert ihrer GrünFlächen zu schätzen.
    2. Eine Bebauung im Interesse der Investoren und die Stadt erhofft sich dadurch Einnahmen.

    Meinung 2 ist in vielerlei HinSicht… gelinde gesagt… AugenWischerei. Die ersten NutzNießer sind die Investoren… durch merkwürdige Deals erhalten sie FiletStücken“ – ihre Investitionen sind 100%-ig abgesichert, ebenso die horrenden Gewinne. Der zweite Gewinner ist die sogenannte InfraStrukturMafia; zu der zählen Architekten, Bau- und AbrissFirmen etc. Sie erhalten lukrative Aufträge, ihre Gewinne verschwinden in den Kosten der Investitionen (Kosten, die die Investoren wiederum von ihren Gewinnen abziehen können, um so weniger Geld ins SteuerSäckel zu zahlen).
    Einfach gesagt: Das GemeinWohl wird zu einem GroßTeil belastet, damit sich einige wenige PrivatLeute ihren Wohlstand sichern können. Dieses System funktionierte zu Zeiten des expansiven WirtschaftsSystems, wo hohe WachstumsRaten eine hohe SchuldenAufnahme (einigermaßen) rechtfertigten.
    ABER: Heute, wo die GemeinschaftsKassen hoffnungslos verschuldet sind, ist die Phrase und das Modell der „Projekte, die dem Gemeinwohl dienen“ nur noch der reinste Hohn. Es ist verständlich, dass Diejenigen, welche durch dieses System profitieren (und dazu gehören auch manche BaustadtRäte) diese negativen Zusammenhänge nicht sehen wollen. Und weil dies Alles so verworren und undurchschaubar ist, kann es der normale Bürger auch nicht vollends verstehen. So waren es gerade Linke, Sozis und Grüne, die großflächig die ParkRaumBewirtschaftung eingeführt haben, die eindeutig zu Lasten der kleinen Bürger geht und durch welche wieder die InfrastrukturMafia und die Bürokraten genährt werden. Wenn man etwas nicht versteht, dann ist es leicht, daran das Interesse zu verlieren. Das ist der Grund, warum unser Politik-, Steuer- und WirtschaftsSystem so kompliziert gestaltet ist – die Leute sollen keine Lust bekommen oder sie sollen selbige verlieren, wenn sie dem Geseiere der Politiker zuhören müssen.
    Inzwischen lautet die Frage nicht mehr: „Bebauung – ‚Ja‘ oder ‚Nein‘?“ sondern nur noch: „Bebauung Variante 1 oder Bebauung Variante 2?“ – dieser Trick ist doch leicht zu durchschauen… Genauso ist diese AlibiBürgerBeteiligungsWerkstatt nur dazu da, Akzeptanz für eine Sache zu erlangen, die nicht wirklich zu akzeptieren ist. So kompliziert diese Zusammenhänge auch sind, die Gefühle der Bürger sagen eindeutig: „Da stimmt etwas nicht!“
    Was die Bebauung gebracht hat, kann man in Mitte sehen. Die FriedrichStraße wurde von einem interessanten PrachtBoulevard zu einem BürokratenWall für TeflonTypen alleroberster Glätte verschandelt… ja regelrecht vergewaltigt.
    Nö, nö, nö – das ist doch letztlich in Niemandes Interesse… nicht einmal Investoren können so etwas wollen (wobei auch Investoren inzwischen wie Politiker oftmals nur noch temporär denken… von Projekt zu Projekt… RaubBau… und „nach mir die SintFlut“.

    Also mein Vorschlag lautet:
    Über das gesamte sogenannte NordKreuz, welches von unzähligen SchienenSträngen durchzogen ist, sollte ein Hügel oder gar ein Berg aufgeschüttet werden. Dazu wäre es notwendig, die ohnehin tief liegenden Schienen zu übertunneln. Damit könnte das gesamte Gebiet zwischen Bornholmer Brücke, MauerPark, GesundBrunnen sinnvoll und ‚grün‘ miteinander verbunden werden.

    Es würde für die Stadt damit eine relativ große Fläche kostengünstig erschlossen. Auf diesem Hügel könnte zu weiten Teilen ein „FriedWald“ oder ein „FriedPark“ angelegt und von den Investoren betrieben werden. Diese moderne Art der Bestattung und die SehnSucht der Verbliebenen (als auch der meisten Menschen überhaupt) nach Spiritualität und nach Ausgleich mit der Natur würde durch dieses Stückchen geschaffene Landschaft sicherlich allen Beteiligten zum Vorteil gereichen – einige seien hier aufgezählt:

    – das nördliche Ende des MauerParks würde auf eine sehr elegante Weise abgeschlossen;
    – die Ränder um diesen Hügel herum würden wirtschaftlich aufgewertet werden;
    – Die umweltfreundlichen Aspekte dieses Projekts würde auch für spätere Generationen von Bedeutung sein; (Sie wären dem verantwortlichen BaustadtRat und anderen Entscheidungsträgern – sowie Investoren – sicherlich sehr dankbar.)
    – Berlin würde international an Bedeutung gewinnen, weil durch dieses Projekt demonstriert würde, dass GestaltungsKraft, Kultur- und WirtschaftsInteressen sowie UmweltSchutz miteinander vereinbar sind;
    – Perspektiven, Viewings, Feelings – alles würde sich verbessern! :-)

    Bitte verwerfen Sie diese Idee nicht zu schnell… denken Sie in Ruhe darüber nach, reden Sie mit den Eigentümern, den Investoren und den Menschen. Sie werden in ihrem Leben nicht so schnell wieder eine Gelegenheit finden, wirklich Sinnvolles und Schönes zu schaffen.

    [Keine Sorge… ich bin kein Esoteriker und auch kein Mitglied irgend einer Sekte – und ich verfolge in diesem Zusammenhang auch keinerlei kommerzielle Interessen.]

    http://www.youtube.com/watch?v=kozqP3zXlbM
    Herzliche Grüße
    Michael Haufe

  • 30. Oktober 2010 um 13:04
    Permalink

    Der Link QM Brunnenviertel wird leider nicht richtig dargestellt. Es ist auch hier im 3. Abschnitt verlinkt: http://bin-berlin.org/wp/?p=211
    Dass es dem Dreigestirn der Bebauungsbefürworter (SPD-FdM-Vivico) darum geht, möglichst vor den Wahlen Fakten zu schaffen, wird auch hier in der Darstellung sehr deutlich:
    „Obwohl die Rechtsgrundlage für die Bebauung nicht geklärt ist und es in der BVV von Berlin-Mitte keine Mehrheit für einen Bebauungsplan gibt, wird nun ein enormer Zeitdruck auf die beteiligten Bürger ausgeübt. Herr Seebauer bemerkte hierzu, der Zeitdruck komme vom Grundstückseigner Vivico, der unmittelbar nach Erlangung des Baurechts mit der Bebauung beginnen möchte. Nach Aussage von Udo Harttung vom Bezirksamt Mitte findet das Bebauungsplanverfahren ohnehin erst nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Herbst 2011 statt.“

  • 30. Oktober 2010 um 12:19
    Permalink

    In der zweiten Bürgerwerkstatt am 06.10.2010 wurde uns auf Nachfrage von den Mediatoren mehr als deutlich gesagt, dass wir Teilnehmer uns zu den Rahmenbedingungen der Bürgerwerkstatt „bekennen“ müssten, die da sind: Gegenstand der Diskussion sind lediglich die Grünflächen; die Bebauungsflächen sind nicht darin enthalten, sondern Gegenstand des städtebaulichen Verfahrens, in dem die Einspruchsfrist am 22.09. bereits abgelaufen ist.
    Zitat Wikipedia: „Eine Entscheidung im kommunalen Bereich trifft die Bürgerwerkstatt nicht, sondern das jeweils zuständige Gremium – etwa der Stadt- oder Gemeinderat.“ Die Jury wird gebildet vom „Auslober“, d.h. vom Investor Vivico Real Estate, weiterhin haben Stimmrecht: Prof. Lange und das Land Berlin, die „Rückkopplung“ von der Berliner Architektenkammer wird eingeholt – das sagt fast alles. Dass die Bürgerwerkstatt inzwischen von Bebauungsbefürwortern wie den sog. Freunden des Mauerparks zu denen mein Vorkommentator A. Puell gehört, sowie Parteigenossen von Herrn Gothe dominiert wird, gerät da fast zur Nebensache und macht das Ganze endgültig zur Farce. Mehr dazu hier: http://bin-berlin.org/wp/?p=190
    Dass dies übrigens auch von den an der Bürgerwerkstatt weiterhin teilnehmenden Leuten, überwiegend aus dem Brunnenviertel so empfunden wird, geht klar aus diesem Artikel hervor, der auf den Seiten des Quartiersmanagement Brunnenviertel veröffentlicht wurde: „Bürgerbeteiligung vor dem Aus?“
    http://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/index.php?id=aktuell0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=636&tx_ttnews%5BbackPid%5D=103&cHash=58c289b93d

  • 29. Oktober 2010 um 17:24
    Permalink

    Ich kann mich der Meinung von Familie Stern nicht anschliessen:

    Die Beteiligung an der Freiflächenplanung ist keine „automatische Akzeptanz“ einer Bebauung. So sieht es auch die Mehrheit der Bürgerwerkstatt-Teilnehmer und wird das so auch auf der öffentlichen Präsentation am 2. November zur Sprache bringen.

    Eine kritische Auseinandersetzung mit den beiden Verfahren bietet vielmehr die Chance, die Zukunft selbst zu gestalten und das nicht allein der nahe liegenden Verwertungslogik einer Immobiliengesellschaft zu überlassen.

    Ich persönlich schliesse mich auch ausdrücklich der Meinung von Tobias Höpner an: Es geht um die Abwägung der berechtigten Interessen.

    Nur wenn es Bürgern, Verwaltung und der Vivico gemeinsam gelingt eine Synergie zwischen dem bestehenden Mauerpark, der weiteren Grünfläche und den neuen Nachbarn herzustellen, kann der Mauerpark mit seinem international geschätzten, einzigartigen Charakter bewahrt werden und die Basis für eine weiter sozialverträgliche und kulturelle Entwicklung geschaffen werden.

  • 29. Oktober 2010 um 16:06
    Permalink

    Liebe Gleimviertler,
    als Nachschub zu unserem Diskussionsbeitrag für alle, die immer noch glauben, die Bebauung von Teilen des Mauerparks sei in den Augen des Bezirksamt Mitte eine noch offene Frage:

    Zitat aus der Antwort des Baustadtrats Gothe vom 8.10.2010 auf die kleine Anfrage der Grünen (KA 0389/III) zu der Bürgerwerkstatt Mauerpark:

    „Zur Einbindung der Betroffenen und der Öffentlichkeit in die Ausgangsgestaltung zum Mauerpark wird derzeit das durch Grün Berlin beauftragte Moderationsverfahren Bürgerwerkstatt Mauerpark-Fertigstellung durchgeführt.

    Zusätzlich ist ein städtebauliches Gutachterverfahren unter Teilnahme von Vertretern aus der Bürgerwerkstatt Mauerpark-Fertigstellung zur Bestimmung der städtebaulichen Figur und Dichte vorgesehen.

    Dabei ist selbstverständlich, dass die zukünftige Parkfläche und die Bebauungsfläche als Einheit gesehen werden müssen und die Freiflächenplanung und die städtebauliche Planung eng aufeinander abgestimmt werden.“

    Zitat Ende

    Das ist unserer Meinung nach ja wohl eindeutig: Die Beteiligung an der Freiflächenplanung für den Mauerpark im Rahmen der Bürgerwerkstatt schließt eine Akzeptanz der Bebauung mit ein!

  • 29. Oktober 2010 um 15:48
    Permalink

    Ich unterstütze euch in eurer engagierten Haltung, möchte aber auch eine andere wichtige Frage stellen: Für wen würde denn gebaut werden?

    Wir erleben es, dass die Mieten im Gleimviertel und Umgebung sprunghaft steigen, immer mehr Wohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt, was nochmals Leute ausschließt. Mit der Zeit werden auch die Miet- und Belegungsbindungen für sanierungsgeförderte Wohnungen auslaufen.

    Es gibt also nicht nur ein Interesse, dass genug Grünfläche pro Nase im Viertel da sein kann, sondern auch ein Interesse, dass gerade einkommensschwache Bewohner_innen dieses Grün nutzen können – denn sie haben in der Regel kein Auto, um einfach mal aus der Stadt rauszufahren.

    Aus diesen Gründen steht und fällt meine Zustimmung für möglichen Neubau nicht nur damit, dass der Mauerpark in voller ursprünglich geplanter Größe entstehen kann, sondern auch damit, ob dort günstige Mietwohnungen gebaut werden oder eben nicht. Noch mehr teure Wohnungen, die den Kiez weiter gentrifizieren und die soziale Mischung kaputt machen, weil Aufwertung nunmal ausstrahlt und auch drumherum die Mieten steigen lässt, noch mehr solcher Wohnungen will ich da nicht sehen.

    Würde es jedoch zu einem kommunalen oder kommunal geförderten genossenschaftlichen Wohnungsbau kommen, der günstige Mieten garantiert, so wäre das für mich schon eine wichtige Errungenschaft, gleichbedeutend mit einem großen Park für alle – weil es nämlich einen ‚Kiez für alle‘ sichern helfen würde.

  • 26. Oktober 2010 um 12:12
    Permalink

    „Und wie ein Jugendbauernhof mit Tieren im Schatten von 6-stöckigen Häusern weiter existieren soll, ist uns auch völlig schleierhaft.“
    Das würde ich gerne noch ergänzen: Für die Grundschule am südlichen Ende des Mauerparks sieht die Situation noch schlimmer aus: Die dort geplanten Neubauten umzingeln mit 22m-Brandwänden den Schulgarten/-hof, wo die Kinder 6 Jahre Grundschulzeit verbringen. Die Bebauung erfolgt direkt am Schulzaun und so dicht; kein Sonnenstrahl wird sich mehr dorthin verirren.
    Im Flächennutzungsplan steht Grünfläche. Genau das wird hier auch gebraucht.

  • 23. Oktober 2010 um 18:37
    Permalink

    Ganz klar: Bebauung ist nicht gewünscht! Grüße
    Jörg Lehmann, BV Gleimviertel

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