Auszug aus dem HH-Plan der Senatsverwaltung

Wer bisher glaubte, die Besitzverhältnisse des Gleimtunnels seien nicht eindeutig, muss nur einen Blick in den Haushaltsplan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt werfen. Dort taucht unter dem Titel 67 101 auch der Gleimtunnel auf. Der Senat stellt darunter insgesamt 1,52 Mio. Euro für die Jahre 2014/2015 in den Haushalt ein. Die Gelder fließen an die Deutsche Bahn AG für „Maßnahmen am sogenannten Gleimtunnel“.

Welche Maßnahmen das sind, wüssten wir gern. Bestimmt wird Geld in diverse Gutachten zur Statik des Gleimtunnels fließen, und vielleicht entpuppen sich die Maßnahmen ja nur als Stabilisierungshilfen für die Überfahrt der Baufahrzeuge oder als Teilabriss des Gleimtunnels, wegen der Zufahrt zum zukünftigem Wohngebiet.

Insgesamt sind für den „Ausgabenersatz aufgrund des 2012 geschlossenen Städtebaulichen Vertrages zu den Flächen im Gebiet des Entwurfs zum Bebauungsplan 1-64 im Bezirk Mitte ( Mauerparkvertrag )“, 4.277.000 Euro für 2014 und 1.124.000 Euro für 2015 geplant. Davon gehen 3.153.000 Euro 2014 an die Immo AG. 600.000 Euro werden für die „innere Erschließung des künftigen Wohngebiets ausgegeben“. (Groth Gruppe?)

Und dann sind unter o.g. Titel noch rund 150.000 Euro für Beratung im Umgang mit hilflosen Wildtieren, Vogelmonitoring und Ähnlichem eingepflegt.

Bisher ist das Äquivalent dafür eine 2 ha große Brache mit viel Beton und einer Teerstraße.

Haushaltsplan Senstadt

Hartmut Dold

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Der „sogenannte Gleimtunnel“

Ein Gedanke zu „Der „sogenannte Gleimtunnel“

  • 13. Januar 2014 um 03:55
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    Regards for all your efforts that you have put in this. very interesting info . “I am the wisest man alive, for I know one thing, and that is that I know nothing. Plato’s Apology” by Socrates.

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