Mauerpark bereits im Juli an die Groth Gruppe verkauft!

Jetzt muß man ganz vorsichtig sein, um sich nicht in Mutmaßungen zu ergehen oder abgemahnt zu werden. Die Skandale um Berliner Baufilz füllen viel zu viele Seiten Papier von abgeholtzsten finnischen Wäldern.

Wie die Prenzelberger Stimme am 24. Januar 2013 berichtet, wurde bereits am 20.Juli 2012 der nördlich des Gleimtunnels gelegene Teil des Mauerparks an die Groth Gruppe verkauft. Das wirft neue Fragen auf und rückt die auffälligen Aktivitäten von Karsten Spallek, Baustadtrat von Mitte (CDU) im Sommer 2012 in ein neues Licht.

Aber daran müssen auch noch Andere beteilig gewesen sein, z.b. Christian Gaebler, SPD Staatssekretär für Stadtentwicklung und Umwelt.

Ob man sich in Mutmaßungen über den Großspender Klaus Groth ergeht, bleibt jedem selbst überlassen. Aber irgendwie riecht’s muffig.

Und noch eine Pikanterie. Im neuen Positionspaper der SPD „Berlin – Stadt des Aufstiegs“ wird gefordert, der Senat solle Bebauungsplanverfahren mit einer Zahl von über 500 Wohneinheiten grundsätzlich an sich ziehen. Die Planung liegt bisher bei den Bezirken und auch die Bürgerbeteiligung an B-Planverfahren.

Im nördlichen Teil des Mauerparks würde diese Regelung greifen und die Bürgerwerkstatt eine Farce.

Aber da sind ja noch die Bezirke und die BVV vor und die werden sich ja wohl wehren. Noch ist nichst beschlossen und deshalb auch nicht Regierungsprogramm, aber Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit schadet nicht.

Der Rest bleibt den Verschwörungstheoretikern!

Hartmut Dold

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